Jahresrückblick 2014

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Erstaunlicherweise ist ein Jahresrückblick oft am Ende eines abgelaufenen Jahres. Bisher war dies, zumindest in schriftlicher Blogform, nicht mein Ding. Vielleicht ist es jetzt eine Art Ersatz für die „Abenteuer“, die ich lange Jahre in den Bergen an Silvester erlebt habe?

Nein, ich kann die Frage was das Jahr 2014 für mich war nicht in einer Aussage zusammenfassen. Auch nicht in einem Satz.

Wie wenig sich das Leben kalkulieren lässt, kann an der heutigen Todesnachricht von meinem ehemaligen Nachbarn aus Hutschdorfer Tagen, Manfred M. abgelesen werden. Gerade mal ein bisschen über 50 Jahre alt wurde er.

Auch meine Weihnachtliche Infektion am Finger (Nagelbettentzündung?) zeigte mir, wie nahe Krankheit und Wohlbefinden beieinander liegen und wie schnell sich das Blatt wenden kann. Und wie sehr so eine „Kleinigkeit“ dazu angetan ist, die eigene Gedankenwelt nur noch um sich selbst kreisen zu lassen. Und wie so ein winziger Quadratzentimenter Körper einem die Gedanken aufzwingen kann.

Heute geht es mir – Gott sei es gedankt – wieder soweit gut, dass ich sowohl mit 10 Fingern schreiben, also auch Duschen und auch wieder arbeiten kann. Mann stellt auch fest, dass einfach nur seiner geregelten Arbeit nachgehen gar nicht so schlecht ist.

Was sich auch noch ableiten lässt – man sollte nicht auf irgendetwas fernes warten – wenn man sich nach etwas sehnt sollte man es sich gönnen (sofern es die Randbedingungen zulassen). Vielleicht lässt sich von dem Erlebten eines Tages zehren. Ein Beispiel von mir war es, auf meiner letzten Urlaubsreise einige gute Hotels zu bewohnen.

2014 wird wohl das letzte Jahr gewesen sein in dem ich an Triathlonveranstaltungen teilgenommen habe. Zumindest als Einzelkämpfer. 7 Jahre lang bzw. 8 Triathlonsaisons lang habe diesen Sport betrieben. Irgendwie ist die Luft raus. Es ist nicht so dass ich alles erreicht habe, was ich mir anfangs vielleicht erhofft hatte. Aber ich habe meine Möglichkeiten ausgeschöpft.

Ich will das auch nicht so definitiv in Stein meisseln das ich sollte ich im Sommer Lust verspüren wortbrüchig werden würde. Auch kann ich mir den Radpart in einer Staffel gut vorstellen. Nur den ganzen Terminplaner nach den sommerlichen Wettkampfterminen ausrichten, dass will ich nicht mehr.

Schon eher kann ich mir vorstellen, nächstes Jahr wieder an einer Veranstaltung wie dem Arber Radmarathon teilzunehmen.

Was nicht passieren wird ist, dass ich keinen Sport mehr betreibe. Ich werde mich vielleicht etwas breiter aufstellen, ggf. auch wieder ein Bergwochenende mehr einstreuen, aber ein fetter Ranzen ist so ziemlich das letzte was ich vor mir hertragen möchte.

Was noch auffällt, der Triathlon Zeitrahmen 2007-2014 fällt exakt mit dem Beginn meiner Thailand/Vietnam/Kambodscha/Hongkong Reisen zusammen. Wobei der Schwerpunkt stets Thailand war. Mal sehen was 2015 da kommt?

2014 war von vielen Urlauben geprägt. 8 Wochen insgesamt, was einmalig ist: Thailand, Weserradweg/Nordsee, Pitztal, Türkei und wieder Hongkong/Thailand.

Und von sehr arbeitsintensiven Monaten August bis November. Zum ersten Mal in meinem Arbeitsleben habe ich Sonntags gearbeitet und auch 12 Tage am Stück. Wie sehr der Urlaub danach notwendig war habe ich erleben können. Es dauert einfach bis der Kopf freigepustet ist von all den belastenden Dingen.