Impfzentrum Forchheim

Mom hat es sich jetzt doch nicht nehmen lassen und hat telefonisch Kontakt mit dem Impfzentrum in FO aufgenommen. Fazit ist nach dem freundlichen Telefonat, ein Impftermin ist derzeit nicht möglich zu vergeben, weil lt. Aussage die Lieferungen unklar sind. Innerhalb der nächsten 4-8 Wochen wird ein Angebot zur Impfung unterbreitet. Die Daten wurden aufgenommen und auch Mom ist auf der Warteliste.

https://www.asb-forchheim.de/unsere-angebote1/impfzentrum-forchheim

„Aufgrund der momentan noch vorliegenden Impfstoffknappheit und den unregelmäßigen Lieferterminen ist eine langfristige Terminplanung derzeit nicht möglich.“ Das ist das offizielle Statement des Impfzentrums.

Das veranlasst mich nun wiederum dies zu kommentieren. Soweit bekannt sind die Liefertermine und die Liefermengen des Biontech Impfstoffes wie folgt bekannt:

„Die nächste Charge Biontech-Impfstoff kommt am Freitag, dem 8. Januar. Bis Anfang Februar sind jeweils montags drei weitere Liefertermine vorgesehen. Bis einschließlich 1. Februar sollen weitere 2,68 Millionen Impfdosen an die Länder verteilt werden.“

Es sollte also nicht ein Werk von der Komplexität eines bemannten Pluto Fluges sein, diese Impfdosen in Deutschland rechnerisch auf die einzelnen Länder, Städte, Landkreise und Impfzentren aufzuteilen. Datum der Lieferung und Stückzahl. Und darauf basierend dann Impftermine vergeben. Wo liegt da nun die Schwierigkeit?

Die Aussage der Dame vom Impfzentrum erinnert mich von der Wortwahl spontan an die von Jens Spahn, der jedem Impfwilligen noch im ersten Halbjahr ein „Angebot“ machen will. Das lässt sich dahingehend interpretieren, dass das Angebot lauten könnte, im Dezember geimpft zu werden. Suggeriert wird aber eigentlich, dass die Impfwilligen auch im ersten Halbjahr geimpft werden können.

Ich freue mich über jeden Dummkopf an Coronaleugner oder Impfgegner der mich in der Schlange freiwillig vorlässt. Bislang war meine Annahme das letzte Quartal, wenn es früher ist beschwere ich mich aber auch nicht.

Und noch ein Wort zu Rodlern, Winterwanderern und der 15 km Regel.

Wir führen definitiv an diesen Schlagworten dargestellt wieder eine Phantomdebatte.

Meine These lautet: die Anzahl der Impfskeptiker, Impfgegner und sonstigen Coronahirnschwurblern entspricht der Anzahl an Menschen, die allenfalls in der Öffentlichkeit die notwendigen Regeln zur Infektionsvermeidung einhalten. Sobald es in das nicht zu überwachende private oder das unbeobachtete abdriftet sind denen alle Regeln egal. Und da werden uns auch die weiteren Verschärfungen nicht weiterhelfen.

Ich verstehe nicht weshalb Arbeitgeber das Home Office Angebot nicht massiv ausweiten, anhand des Bereiches den ich überblicken kann ist es gut belegbar das bei weitem nicht alles unternommen wird um dies zumindest mal temporär zu versuchen. Und wenn die Personen schon physisch anwesend sind, warum dann jeder billige Lappen vor der Nase gilt und nicht FFP2 Masken schlicht vorgeschrieben werden ist mir unerklärlich. Arbeiten 2 Personen in einem Raum (bei z.B. geöffneter Tür, damit die Aerosole dann schön im Gang verbreitet werden können) und ist der Abstand von 1,5 m gewährleistet muss überhaupt keine Maske getragen werden. Würde ich sofort ändern und FFP2 Masken überall und immer verpflichtend machen. Beim lüften ähnlich. Jetzt wo es um oder unter 0 Grad hat will niemand mehr lüften. Allenfalls mal ganz kurz oder gekippt (über die verstellten Fensterbänke habe ich schon berichtet).

Das erachte ich insgesamt als viel viel relevanter summarisch betrachtet als ein Rodelausflug auf einen Berg. Das im Stau stehen ist virologisch völlig irrelevant und der Rest findet draussen doch auch meist in dem Verbund statt, der dem Hausstand entspricht. Und ob meine Winterwanderung 5 oder 25 km von zu Hause stattfindet ist auch egal. Draussen passiert virologisch kaum etwas, Abstand vorausgesetzt.