Gestern am 01. November habe ich die Heizsaison eröffnet.
Es war ein Stotterstart. Die Temperatur ist im Wohnzimmer auf 20,2 Grad gefallen gewesen. Noch auszuhalten, aber da ich nur noch eine Woche da bin wollte ich auch Erfahrungen mit der Heizung sammeln.
Im Bad habe ich Fußbodenheizung und einen Handtuchheizkörper. Wie sich herausstellte funktionieren beide nur in Kombination. Also geht es nicht nur kurz das Bad samt Handtuch auf voll Pulle wg. Baden z.B. zu heizen. Auch der Handtuchheizkörper läuft mit dem lauwarmen Wasser der Fußbodenheizung, wärmt somit den Raum fast nicht und das Handtuch wird noch nicht mal Körperwarm. Spontan hätte ich gesagt warum nicht konstruktiv den Heizkörper mit Warmwasser für Waschbecken, Dusche etc. betreiben? Hätte vielleicht mehr Sinn gemacht.
Im Wohnzimmer habe ich zwei Kreisläufe. Küche und Wohnzimmer. Beide habe ich auf Anschlag (6) gestellt. Leider hat sich auch Stunden danach nix getan. Keine spürbare Erwärmung auf dem Boden detektierbar.
Nach Rücksprache habe ich den Vorlauf von 2 auf 3 gestellt bzw. erhöht.
Fußbodenheizung hat leider den entscheidenden Nachteil der Trägkeit. Mein Anforderungsprofil sind 4 Stunden Wärme zwischen 18 und 22 Uhr. Der Rest egal wie warm. Am Wochenende wenn ich da bin etwas längere Wärmeperioden erwünscht. Es macht aber energetisch bei meiner Nutzung keinen Sinn 24 Stunden eine Temperatur zu halten.