Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht

Nachdem sich der Autor an der Causa Guttenberg fast so abgerbeitet hat wie ehedem nur Jürgen Trittin am Dosenpfand sei nun das vorletzte Kapitel auf- und gleich wieder zugeschlagen.

Wenig überraschend das Urteil der Uni Bayreuth:

“ Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht „


Guttenberg hatte öffentlich zwar Fehler in seiner Dissertation eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Er hat aber stets bestritten, absichtlich abgeschrieben und die Hochschule mit seiner Doktorarbeit getäuscht zu haben. Die Kommission der Universität Bayreuth, die den Fall in den vergangenen Wochen geprüft hat, sieht das ganz anders.

Über die ganze Dissertation verteilt fänden sich Stellen, die als Plagiat zu werten seien. Besonders deutlich lasse sich das anhand der Expertisen der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags veranschaulichen. Diese seien in langen Passagen in der Doktorarbeit übernommen worden, ohne entsprechend gekennzeichnet zu werden. Guttenberg habe sich „immer wieder die Autorschaft angemaßt, was bewusstes Vorgehen voraussetzt“, teilte die Universität mit.“

Damit wird auch die klar artikulierte These des Autors deutlich bestätigt, der von einem Vorsatz bei der Massivität der Plagiate stets ausging.

Der nun letzte Schritt wird die strafrechtliche Aufarbeitung durch die Staatsanwaltschaft in Hof sein. Ein öffentliches Interesse darf als gegeben angenommen werden.

Schreibe einen Kommentar