Kann man ruhig mal Drücken, das schnuckelige kleine Knöpfen, so denken viele und die meisten machen sich tatsächlich wenig Gedanken darum. Nur, es passiert viel mehr als gemein hin bekannt ist und vermutet wird.
Daher ein wenig Erhellung. Zunächst, es geht um jene Knöpfe:
http://www.google.de/search?q=facebook+i+like+button&hl=de&client=firefox-a&hs=Mxn&rls=org.mozilla:de:official&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=lMVQT5ndH-Sw0QXxu_T5Cw&ved=0CE0QsAQ&biw=1152&bih=750
Es reicht also aus, wenn man eine beliebige Seite im Netz aufruft auf der dieser Button programmiert ist und schwupps ist man Gefangener von Facebook.
In dem was dann bei Facebook gespeichert wird, kann wie folgt unterschieden werden:
Hat ein Nicht-Mitglied bereits facebook.com besucht, dann hat es dabei ein „Data-Cookie“ platziert bekommen, dessen Inhalt beim Laden von Like-Buttons ebenfalls übertragen wird. Facebook versichert, dieses Cookie habe keine Tracking-Funktion, sondern beuge „schadhaftem Verhalten“ von Nicht-Mitgliedern vor. „Vor allem hilft uns das Cookie dabei, verdächtige Aktivitäten wie fehlgeschlagene Login-Versuche und die mehrfache Erstellung von Spam-Accounts zu erkennen“, heißt es in der Stellungnahme.
Wenn ein Mitglied, ob angemeldet oder nicht, den Like-Button lädt, erhält Facebook ungleich mehr Informationen: „Wenn solch ein Seitenbesuch stattfindet, zeichnen wir einige der Informationen für eine begrenzte Zeit auf, um damit unseren Service zu verbessern. Dazu zählen: Datum, Zeit, URL und Browsertyp.“ Den Angaben von Facebook zufolge werden gemäß der Richtlinien alle diese Informationen innherhalb von 90 Tagen wieder gelöscht.“
In einem Kommentar bei Heise Online wird das anschaulich so kommentiert:
Das gilt nicht nur für mich, sondern für alle 800 Millionen Facebook-Mitglieder. Offen ist nur die Frage, was genau Facebook mit diesen Daten macht. Von uns zu erwarten, dass wir Facebook vertrauen, dass da schon nichts Böses passiert, ist wirklich zu viel verlangt. Schließlich haben wir es mit einem Konzern zu tun, der demnächst für 100 Milliarden Dollar an die Börse will. Und der wichtigste Gegenwert für diese unvorstellbare Summe, die das Bruttosozialprodukt vieler Staaten übersteigt, sind nun mal die Daten seiner User.
Via Spiegel online verbreitet Facebook jetzt die Behauptung, dass man zwar durchaus Daten über die Nutzung von Dritt-Seiten speichere aber dies erstens keine Surf-Profile seien und es zweitens für die Sicherheit der Anwender unverzichtbar sei. Mal ganz abgesehen von den vielen Unstimmigkeiten in der Darstellung fehlt dort eine ganz entscheidende Frage: Was verhindert, dass morgen Terrorfahnder bei Facebook solche kompletten Surf-Profile im Rahmen einer Ermittlung einfordern, etwa um herauszufinden, ob jemand öfter mal Hetz-Videos oder sogar Bombenbauanleitungen im Internet aufgerufen hat?
Und es komme mir jetzt bitte keiner mit anonymisierten IP-Adressen …“
bei allererstem mal, als ich etwas über facebook gelesen hatte, kam sofort eine abneigung dagegen hoch. habe zwar mit einem fake-namen einen account angelegt, weil ich sehen wollte, was da los ist, benutze diesen aber seit jahren nicht mehr.
später kam mir die idee, dass facebook eigentlich von ami-geheimdiensten betrieben wird, um die weltbevölkerung für die notwendigkeiten der amerikanischen politik zu katalogisieren.
was ich aber fragen wollte: dieses cookie, von dem du sprichst. kann man das lokalisieren und löschen?
http://kungfutius.blog.de/2011/11/21/daten-diaspora-cia-12201154/
http://kungfutius.blog.de/2011/10/29/asoziale-netzwerke-12088556/
http://kungfutius.blog.de/2011/10/01/anonymer-kampf-11950526/
http://kungfutius.blog.de/2011/07/30/amerikanische-wurm-11574608/
ja, Cookies lassen sich löschen. Anleitung hier:
http://www.ploync.de/internet/429-cookies-cookie-facebook-google-twitter-loeschen.html
um dem ganzen Spunk auch ein wenig ein Ende zu bereiten gibt es speziell für den Firefox Browser ein Addon names Ghostery:
http://www.chip.de/downloads/Ghostery-fuer-Firefox_37693930.html