Fußmarsch zur Arbeit

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In den letzten 3 Wochen bin ich insgesamt 6 x zur Arbeit hin und zurück gelaufen. Nach dem Schneefall am 06. Januar das erste Mal am 07. Januar. Letzte Woche Montag, Dienstag und Freitag und diese Woche Montag und Dienstag.

Heute dann wieder das erste Mal mit Fahrrad. Allerdings war das zumindest früh ein Fehler. Gestern Abend waren es plus 3 Grad und heute morgen plus 5 Grad. Daher meine Schlussfolgerung, es hat auch über Nacht getaut. Aber Irrtum. Bereits am Ortsende waren eisige Fläche auf der Fahrbahn und es wurde nicht besser. Eigentlich war auf ca. 1,5 Kilometer die Fahrbahn eine einzige Eisbahn. Daher bin ich immer am noch schneebedeckten Fahrbahnrand entlang gelaufen, das Rad neben mir herschiebend.

Heimwärts war eigentlich alles weggetaut bis auf ein kurzes Stück im Schatten. Dort habe ich leider die Situation falsch eingeschätzt, bin zu schnell gefahren und dann in der Mitte gefahren, wo noch Restschnee lag. Das ging dann nicht wirklich und ich kippte zur Seite. Ich hatte schlicht die Farben von Altschnee und Asphalt verwechselt, umgekehrte Entscheidung und es wäre alles gut gegangen. Passiert ist außer einer partiell nassen Hosen nichts, das Fahrrad legte sich kurz zur Seite (aus Sympathie ich mich auch) und ich rappelte mich wieder auf.

Schon beeindruckend, wie der eine Tag mit plus 10 Grad den Schnee schon wieder weggetaut hat. Auf den Feldern war schon alles wieder grau. Schade.

Gehtzeit im Schnee zur Arbeit ca. 45 Minuten. Gut ist es damit gleich für ausreichend Bewegung am Tag zu sorgen. An diesen Tagen mache ich dann kein weiteres Training.

Mal sehen ob im Februar noch eine richtige Wintertour möglich ist. Im frischen Neuschnee wie in den vergangenen Tagen ist es am schönsten, ungespurt irgendwo hoch aber auch am anstrengensten.