Schon wieder ein Beitrag zur leidigen Thematik Sattel.
Am letzten Freitag den 10. Mai bin ich ein Runde Challenge Roth gefahren. Mit dem Helminator und dem Fizik Arione Tri. War nicht gut, nicht komfortabel und die Aeroposition kaum länger fahrbar. Konnte mir kaum vorstellen, in der Kombi damals die 180 km gefahren zu sein.
In Hausen habe ich daher gleich den Sattel getauscht. Und montiert habe ich wieder den ISM Gravel Road PN 4.1. Damit bin ich dann am Sonntag 130 km gefahren, war nicht ganz schlecht, aber in Vorbereitung für das Projekt 300 mit 12 Fahrstunden doch keine Variante die so komfortabel erscheint.
Die ursprüngliche Satteleinstellung war max. weit vorne. Prinzipiell gibt es die 5/5 Regel von ISM die besagt, im Vergleich zu einer sonstigen Satteleinstellung ist die Sattelstütze um 5 mm abzusenken und der Sattel ca. 5 cm weiter hinten zu positionieren.
Nach der Fahrt habe ich die Sattelposition modifiziert, Sattelstütze von 4 auf 4,5 (war letztes Jahr und Anfang des Jahres bereits so) und Sattel um ca. 1 cm nach hinten geschoben. Damit bin ich nach Kufstein gefahren. Gefühlt ging so Aeroposition wenn ich sie mal „gefunden“ hatte einigermaßen gut, aber Oberlenker war nicht berauschend. Retour habe ich den Sattel auf maximal hinter geschoben. Das war schlechter als zuvor, irgendwie war so gar nix gut, es war dann wieder dieser Reibeschmerz an der Innenseite Oberschenkel Übergang Po da, der es unkomfortabel machte. Da es nur eine 2,5 h Stunden Fahrt war habe ich es überstanden, aber gut ist wirklich anders.
Frustriert bin ich deshalb, weil einerseits ich letztes Jahr mit der Kombi schon 200 km relativ gut fahren konnte und weil andererseits meine Form so gut ist, dass ich es endlich krachen lassen könnte, aber meine PS nicht auf die Straße bringe wegen solcher peripheren Dinge.