Der Betreff ist ein Zitat aus einem Interview, dass der ehemalige Innenmister Friedrich gegeben hat, daraus Auszüge:
„Laut Friedrich ist es „völlig unverantwortlich, dass jetzt Zig-tausende unkontrolliert und unregistriert ins Land strömen, und man nur unzuverlässig genau abschätzen kann, wie viele davon IS-Kämpfer oder islamistische Schläfer sind“. Er hoffe, so der CSU-Politiker weiter, „dass dieses nicht noch zu einem bösen Erwachen führen wird. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass kein anderes Land der Welt sich so naiv und blauäugig einer solchen Gefahr aussetzen würde.
„Friedrich fordert, die Flüchtlinge müssten bereits vor den Grenzen Europas registriert und soweit wie möglich überprüft werden. „Aus Sicherheitsgründen, aber auch zur Kontrolle der Einhaltung der Flüchtlingsquoten in Europa werden wir schon bald Grenzkontrollen wieder einführen müssen. Auch wenn sich jetzt die offiziellen Erklärungen noch dagegen aussprechen, täte die Bundesregierung gut daran, sich auf diese Situation bereits heute vorzubereiten“, mahnte der frühere Bundesinnenminister.Unterdessen haben Sicherheitsbehörden nach PNP-Informationen unter den Asylbewerbern bereits „29 erwiesene Syrien-Kämpfer“ identifiziert.
Täglich gingen aus Erstaufnahmeeinrichtungen Hinweise auf vermeintliche IS-Kämpfer ein. Kritik gab es deshalb an BND-Chef Gerhard Schindler, der in einem Interview gesagt hatte, dass es keine Hinweise auf Terroristen unter den Flüchtlingen gebe. Berliner Sicherheitskreise: „Das Interview entspricht nicht mehr der Realität.“
Interessant in diesem Kontext ist, dass mir diese Woche auch durch den Kopf ging, dass es momentan so einfach wie nie ist, als Kämpfer des Islamischen Staates nach Deutschland zu gelangen.
Es gehört nicht viel prophetische Gabe dazu, sich auszumalen wie die derzeitige Jubelstimmung in kürzester Zeit kippen würde, wenn auch nur ein Anschlag auf ein einsickern einer solchen Person zurückgeführt werden wird.
Was auch nicht unterwähnt bleiben soll, sich nicht ordnungsgemäß in Ungarn registrieren zu lassen und damit in Deutschland illegal einzureisen ist eine Straftat. Es ist nicht ganz plausibel Menschen den Start in Europa durch eine Straftat zu ermöglichen. Zumindest sollte darauf hingewiesen werden. Sonnst kann es später schwer werden, den Rechtsstaat durchzusetzen.
Was wirklich putzig anzusehen ist, sind die Menschen aus Syrien die im Interview meinen (Heute Nachrichten vom 10.09.2015) wir in Deutschland würden für sie Häuser bauen und faktisch auf sie warten. Diese aufgebaute blümelige Naivität wird uns noch vor die Füsse fallen.
Leider hat Mutti Merkel bekannt, dass es keine Grenze für Asylsuchende in Deutschland gibt. Das mag juristisch so sein, aber es gibt eine Grenze der Belastbarkeit, in einem bestimmten Zeitabschnitt nur eine bestimmte Anzahl an Menschen in unser Land integrieren zu können.
Wir tun weder den Asylsuchenden noch uns einen Gefallen wenn wir so tun, als sei es möglich Millionen Menschen in Kürze hier aufzunehmen.
Selbst der willigste oft zitierte syrische Arzt oder Ingenieur kann weder in wenigen Wochen ohne die Deutsche Sprache erlernt zu haben und nachgeschult worden zu sein am OP Tisch stehen, noch kann der Ingenieur postwendend am Bürotisch Dienst verrichten.
Sich mit einer fremden Sprache und Kultur vertraut zu machen, dass bemisst sich nicht in Wochen oder Monaten sondern in Jahren. Auch das gehört zur Wahrheit. Deshalb sind auch Vorschläge praxisfern, die fordern, jeder mit bewilligtem Asylantrag dürfe nicht nur – nein, er müsse arbeiten. Nur brauchen wir eben kein Millionenheer an Straßenkehrern und Müllmännern. Und wer in so einem Job gebunden ist kann parallel nicht am Deutschkurs teilnehmen.
Es ist also alles etwas komplexer als so manch ein Hurraklatscher derzeit meint.