Freyunger 3-Länder Radmarathon

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Die Fakten vorab:

153,9km in 5:25 h, Schnitt 28,4

Ca. 2450 Höhenmeter

Hinweis: 2 km sind Extrafahrt in Tschechien, weil ich falsch war.

http://www.rc-freyung.de/html/freyunger-dreilandermarathon_2016.html

http://www.gpsies.com/map.do;jsessionid=174C65D37FB86242CBFF8B4576FFA200.fe3?fileId=hufskcaamaexklvg

Wetter: beim Start um 6.45 h 11 Grad, schnell wärmer werdend, 26 Grad um 13 Uhr in Freyung, sonnig, windarm

Bereits kurz vor 6.30 h war im am Start am Freibad in Freyung. Da ich keine Lust hatte bis 7 Uhr zu warten bin ich losgefahren. Zunächst sehr gemächlich hinter einem Paar. Das ging so bis vor Mauth beim Anstieg Richtung Finsterau. Dort kam eine grosse Gruppe und der restliche Anstieg ging dann flotter.

Finsterau hinab nach Mauth habe ich die Gruppe rollen lassen, unten kommt die erste Jause.

Mit großen Gruppen war es dann schon für den gesamten Tag. Ich holte dann wieder ein Paar ein, hing mich hintenrein und unsere Truppe vergrößerte sich dann noch um 2 Radler. Bergauf hätte ich schneller gekonnt, bergab haben die mich immer wieder abgehängt.

Maximalgeschwindigkeit heute: 67 km/h.

Die Landschaft ist wunderbar dort im hintersten bayerischen Wald. Die Straße gut. Mitterfirmiansreuth, Phillipsreuth und Haidmühle kannte ich bisher nur aus Berichten und Medien.

Hinter Haidmühle ging es dann nach Tschechien. Die Straßen waren schmall, tendenziell auch holprig und führten durch bewaldetes Gebiet. Nach ca. 80 Kilometern und knapp 3 Fahrtstunden wurde die zweite Jause in Nova Pec erreicht.

Ab da wurde das Rennen dann einsam. Ich erwischte ab und zu noch Radler, jedoch mit Ausnahme von ca. 5 Kilometern bin ich den Rest alleine gefahren.

Man erreicht die österreichische Grenze, juckelt etwas den Berg hinauf und erreicht Schöneben. Dann geht es steil hinab nach Ulrichsberg, die einzige Passage wo ich stark bremste, auch weil der Asphalt nicht optimal war. Es kam aber von hinten niemand angerauscht.

Während die Passage in Tschechien nahezu flach verlief, wurde es jetzt wieder hügeliger. In Neureichenau war dann nach 125 Fahrtkilometern und knapp 4,5 Fahrtstunden die 3. Raststation erreicht.

Es ging dann die letzte Stunde immer noch auf und ab, keine Granatensteigungen, aber immerhin. Kraft war da, wenngleich es im Vergleich zu letzter Woche nicht so Bämm war. Es waren heute auch deutlich mehr Höhenmeter insgesamt.

Nach und nach sammelte ich immer wieder einzelne oder päarchen von Radlern ein.

Und dann war die Runde in Freyung auch schon zu Ende.

Was mir absolut landschaftlich gefallen hat war die Böhmerwald Gegend, so ab Ulrichsberg bis Neureichenau. Wunderschön hügelig, immer wieder lugen Kirchtürme heraus, alles ist saftig grün. Herrlich.