Finanzgrab Rauchen

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Erstmal Fakten zu den Kosten.

In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern sind Zigaretten in unterschiedliche Preisklassen eingeteilt. Im oberen Bereich finden wir Marken, die das Attribut „exklusiv“ verdienen. Davidoff beispielsweise besticht mit exzellenter Qualität, einem besonders sehenswerten Schachteldesign – aber eben auch einem stattlichen Preis. In Deutschland kostet eine Schachtel mit 20 Zigaretten Davidoff Gold SL-Line satte 7,80 €. Das entspricht 39,00 ¢ pro Zigarette. Auf solche Zigaretten trifft man vor allem dort, wo ein besonderes Ereignis zelebriert wird.

Den Luxusmarken folgen die Premiummarken, die dann doch eher für den Alltag bestimmt sind. Zu ihnen zählt Marlboro – nach wie vor die Nummer 1 unter den Top Ten Marken in Deutschland. Für eine Schachtel mit 20 Zigaretten Marlboro Red werden derzeit 7,60 € verlangt, 38,00 ¢ pro Zigarette.

Und was kosten Zigaretten, die bei Lebensmitteldiscountern erworben werden können? In die untere Preisklasse gehört Winston. Eine Schachtel mit 20 Zigaretten Winston Blue gibt es für 7,00 €. Du zahlst also nur 35,00 ¢ pro Zigarette!

Merken wir uns den Preis von 7 Euro pro Schachtel bzw. 35 Cent pro Zigarette. Wie beschrieben ist das die untere Preisgrenze.

Wieviel raucht der Durchschnittsraucher pro Tag? Eine extrem schwierige Frage. Es gibt viele Möglichkeiten hier Zahlen zu ermitteln, eine sei hier erwähnt:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157830/umfrage/anzahl-gerauchter-zigaretten-pro-tag/

In meiner zu treffenden Aussage beziehe ich meine Alltagsbeobachtungen ein, also z.B. die drogenabhängige Nachbarin, die selbst in der Schwangerschaft es nicht unterließ Drogen zu konsumieren, also extrem abhängig ist und hochgerechnet 1-2 Schachteln pro Tag locker verqualmt. Auch alle rauchenden Arbeitskollegen suchen die Raucherkabinen faktisch im Stundentakt auf, was sicherlich summarisch dann ca. eine Packung pro Tag bedeutet.

Die Rechnung ist somit einfach: 7 Euro pro Tag x 30 Tage pro Monat ergibt 210 Euro pro Monat.

Damit lässt sich dann bei einer halben oder zwei Schachteln pro Tag ein Monatsbudget von 105 bis 420 Euro ermitteln.

Das bedeutet, der Drogenkonsum ist ein bedeutender Faktor auf der Ausgabenseite eines Rauchers. Und damit ist hier ein ebenso großes Einsparpotential vorhanden.

Meine These ist nun, wer legal und freiwillig Drogen konsumiert, darauf nicht verzichten will, aber staatliche Unterstützung für was auch immer fordert (aktuell natürlich für Gasheizkosten, Spritkosten, Stromkosten etc.) sollte diese Unterstützung nicht erhalten. Es ist mein Steuergeld welches an eine Bedürftigkeit gekoppelt sein sollte und auch ein Mitwirken des fordernden Bürgers. Ist er nicht bereit auf seinen Drogenkonsum (oder die Haltung eines Privatzoos etc.) zu verzichten, so muss der Staat hier keine Unterstützung gewähren.