Einmal Hall in Tirol und retour: 223 Kilometer

Dieses letzte Sommerwochenende 2024 mit Temperaturen ran an die 30er Marke war sehr sportlich.

Analog zur Tour vor zwei Wochen nach Mayrhofen war ich gestern auch wieder im Inntal gen Süden unterwegs.

Auch gestern herrschten ungünstigere Windbedingungen früh, also eigentlich die normalen mit Gegenwind von Flintsbach bis Kufstein. Auch gestern war nicht klar wohin exakt ich fahren würde. Nur nochmal Mayrhofen schloss ich aus. Die 1:12 und 2:28 nach Kufstein bzw. Zillertaleinmündung waren den Umständen geschuldet. Nicht so arg schlecht aber nix rekordverdächtiges. Die Strecke nach Schwaz auf der B171 nervte etwas mehr als sonst, es war mehr Verkehr und ich war langsamer, somit länger unterwegs. Das war der eigentlich Grund weshalb ich in Pill (nach Schwaz) rechts abbog und Richtung Terfens fuhr. Die eigentliche Strecke über Wiesenhof nach Hall habe ich dank verpasstem Abzweig in Terfens nicht gefunden. Daher bin ich nur leicht erhöht zum Inntal nach Hall gefahren. Etwas gekurve in Hall aber letztlich kam ich wieder bei der Holzbrücke am Innradweg raus. Es war dann ca. 12.45 h und ich verspürte ein zucken hoch nach Patsch zu fahren. Ich fühlte mich fit genug, aber es wäre für Ro-Bro-Ro light schlauer gewesen auf der B171 direkt durchzufahren. So mit einem Tag Abstand betrachtet bin ich mir sicher, ich hätte es konditionell drauf gehabt. Es ist ein mühsames Unterfangen es bis Hall zu schaffen, fit zu sein und die Anzahl der Chancen ist sehr limitiert. Dennoch bin ich dann wieder retour Richtung Heimat gefahren.

Wegen der schönen Zahl 222 wollte ich exakt so viele Kilometer fahren. Geworden sind es 223.

Fakten: 223,2 km in 7:58 h, Schnitt 28,0 km/h

Los gefahren bin ich um 8:20 h in meiner Nicewin Radunterhose, der Nicewin Radhose, dem weissen ärmellosen Funktionsshirt und dem Karlsfeld Trikot.

Die gelbe Schuhplatte die ich erst vor ca. 1 Monat montiert hatte ist wieder gebrochen, das war irgendwann am Rückweg. Ich konnte mich aber trotzdem noch einklicken, wechselte aber auf die linke Seite um regelmäßig auszuklicken bei entsprechenden Stellen.

Es gab 2 leckere Gels und 2 Salty Bars dazu einen Engergy Chew. Getrunken habe ich 2 x 0,7 und 1 x 0,5 Liter Isoplörre und 0,5 Liter Wasser, also 2,4 Liter.

Selbstverständlich gab es weder einen Cappucinohalt noch ein überteuertes Radler.

Optimal war die Sitzkombination nicht, irgendwann ist es so wie es ist, ich jammere nicht, aber vielleicht sollte ich das mit der Doppelpackung wieder weglassen beim Helminator, zumal wenn ich doch konstant in Aeroposition fahre.

Heute gab es mit der Wanderung von Flintsbach auf den großen Riesenkopf eine alternative Sportart.

https://www.tourentipp.com/de/touren/grosser-riesenkopf-bergtour-bergwanderung_831.html

Entgegen den beiden Beschreibungen bin ich im Aufstieg ein andere Variante gegangen, die über die Altenburg, also den Nordaufstieg. Getroffen habe ich bei den exakt 2 h Aufstiegszeit nur 2 Personen. Oben am Gipfel war mehr los, weil die meisten Wanderer den Weg über den Petersberg nehmen. Der ist aktuell aufgrund des Wetterereignisses vom Juni modifiziert und führt im unteren Teil in einer Art Steig am abgerutschten und verschütteten Weg vorbei. Der Abstieg war in 1:20 h geschafft.