Schon etwas gewagt, thematisch den Blick vom letzten Blog Eintrag zu diesem hier zu wagen. Dennoch, es zeigt wie vielfältig das Leben und meine Gedanken kreisen.
Eine Zeitschrift titelte:
„Dünpfiff Hölle auf hoher See“
Sofort stellen sich natürlich schlimme Gedanken über massenhafte Opferzahlen ein. Zumal Hölle traditionell eine Rückkehr ausschließt, also im konkreten Fall eine Obstipation im strengen Sinne nicht als kurativ gelten darf. Aber nachdem selbst die katholische Kirche unlängst am Fegefeuer und seiner Existenz zweifelte, sollte man sich über fast gar nichts mehr wundern.
Natürlich habe ich sofort meine werten Oldies darüber in Kenntnis gesetzt und verlangt und mir schriftlich notariell versichern lassen, dass sie auf eine Kreuzfahrt anlässlich ihrer güldenen Hochzeit besser verzichten.
Aussagen wie „ich kam 30 Stunden nicht aus dem Bett“ erinnern eigentlich mehr an Flitterwochen… 😉
Auch „Arbeiter, die sonst das Essen servieren gaben sich als Ärzte aus“ klingt lustig. So ein phillipinischer Maschinist mit ölverschmierten Pratzen macht sich einen Jux und bindet sich ein weisses Kittelchen um und teilt Rhizinusölzäpfchen aus.
Noch lustiger fast ist aber – BILDlich gesprochen – die gewagte Aussage: „Im Casino geht das Geschäft weiter…“ … mann mag es sich kaum vorstellen…gell…
„Das Schiffspersonal behandelt uns wie Hunde“…na klar…wegen Pfiff und so…brüll…
Bestimmt kommen einige Gäste wie von einer Frühjahrsentschlackungskur zurück. Wahrscheinlich war das irgendwo im Kleingedruckten geplant. Nur die alten Leutchen haben einfach nicht mehr die Sehstärke…ich weiss das nun auch…gell…