Nach zwei Vorschauteilen jetzt also die Rubrik: so war es wirklich.
Stichwort Regen:
Nein, so richtig im Regen bin ich nicht gefahren. Am ersten Tag habe ich es gerade so geschafft im Hotel in Ottensheim zu sein, als es zu Regnen begann. Am zweiten Tag kam der Regen erst Nachts in Melk. Am dritten Tag hat es um Krems herum mal für 5 Minuten getröpfelt, aber mehr kam dann auch nicht runter.
Also insgesamt Glück gehabt. Der meiste Regen tagsüber fiel dann leider gestern in Wien. Zwar auch nicht stark, aber es war einfach nicht schön und zum draußen hinsetzen und pausieren und genießen war der Tag denkbar schlecht geeignet. Und natürlich auch kein Sommmertag, wie die anderen Fahrtage auch schon nicht.
Die erste Unterkunft, der Landgasthof Rodlhof in Ottensheim war ein kleiner Flop. Das Zimmer ist mit „niedlich“ diplomatisch gut umschrieben. Winzig, dazu dann ein in der Größe passender Röhrenfernseher (da ist der Silberpfeil, mit dem ich den „Hasen“ damals lahmlegte B) eine Breitwandrakete…:DD), schräge Wände, durchgelegene Matratze. Ein Familienbetrieb der in den 70er Jahren stehengeblieben ist. Die Wirtin selbstverständlich in Lina L. Gedächtsnisschürzer 88|, Dachte solche Teile gibt es gar nicht mehr. Scheinen „teilhaftig“ zu sein. Na ja, meine ZX 600 sind mit ihren 25-Jahren auch ein Beweis für die gute alte Adiddas Qualität.
Was mir aufgefallen ist, weit über die Hälfte der Radler fahren mittlwerweile mit Helm. Für mich war es auch die erste Radferntour, die ich mit Kopfschutz fuhr. Was mir noch bei mir selbst auffiel, ich kann es nicht lassen, gelegentlich den Wettkämpfer raushängen zu lassen. Beim Überholen gebe ich gerne noch ein wenig mehr Watt auf die Pedale um gezielt Eindruck zu schinden.
Den gönnte ich mir, Nomen est Omen:
Das Bild entstand auf der Rückfahrt, sonst wäre die Sonne nur digital einretouchiert möglich gewesen. Der Ausflug war Sonnencremesparend:
Der erste August selbst war sehr harmonisch und überschaubar, was Überaschungen anbelangte. Nun gut, ich wollte mir einen Kinoaufenthalt gönnen. Also fragte ich an der Rezeption nach dem Kino „Admiral“, so meinte ich mich zu erinnern, das in jenem Kino der Film „Tree of Life“ um 17 h laufen sollte. Burggasse 119. Da kam ich zwar fast gerade her, aber egal, Lauftraining hatte ich lange nicht. Natürlich fand ich die Burggasse auch, nur war ich an der Hausnummer 1. Uff. Also die Zeit drängte immer mehr und ich schaffte es schließlich im fast Laufschritt um 16.53 h nach knapp 30 Minuten vom Hotel ab dort zu sein.
Nur war es auch ein Kino, welches äusserlich in den 70ern stehengeblieben war. Hätte gut nach Ottensheim gepasst. Nix mit Multiplex und so. Noch besser: sämtliche Türen waren verschlossen und der Film lief überhaupt nicht dort. Das Kino hieß nämlich Apollo. Knapp daneben.
Letztlich hatte ich aber schon einen Plan B und bin dann um 20.15 in den Film „Tree of Life“ gegangen.
http://www.zeit.de/2011/25/Film-Tree-of-Life
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,768419,00.html
http://www.faz.net/artikel/S31176/video-filmkritik-the-tree-of-life-requiem-fuer-einen-verlorenen-sohn-30440397.html
Eigentlich müsste ich zu dem Film einen extra Beitrag schreiben, so umfassend sollte er gewürdigt werden.
Neben dem Kino war meine Hauptbeschäftigung eigentlich die Ausnutzung meines 24-Stunden-Wien Tickets. Ich habe es mir zur Aufgabe gestellt, möglichst viel von Wien sehen zu wollen, also scheiden U-Bahnfahrten schon aus. Daher habe ich die gute alte Trambahn ausgiebig genutzt. Manche Linie bin ich sogar 2x gefahren. Und überhaupt: Wien ist eine Stadt in der man gewesen sein muss. Absolut zu empfehlen. Natürlich noch viel schöner bei schönem Sommerwetter. Aber auch so hat die Stadt ein einzigartiges Flair.





Hast du denn die SMS bekommen? Du hast in Wien vielleicht viel gesehen, aber sicher nicht die offene Jagdwurst!
ja stell Dir vor, auch in Ö haben die schon Empfang! Ich habe meine Jagd auf die Radstrecke und den Regen gehabt, da habe ich in Wien kein Wurstschnappen mehr gemacht. Was ist der Unterschied zwischen offener und geschlossener J.?
Wo hast du Sachertorte gegessen? und bist du auch Riesenrad gefahren?
Sachertorte und Rießenrad hätte ich nur mit Euch gemacht. So blieb ich gewohnt spartanisch.