Nachdem MOM dauerhaft zur Landgängerin mutiert ist bin ich in den Besitz der legendären Schwimmnudel gekommen.
Als jahrzehntelanger Gourmet war es gestern meine Aufgabe die Nudel einem schmackhaften Gericht zuzuführen.
In der Zubereitung von Pasta wahrlich kein Anfänger gelang es mir leider nicht die Nudel portions- und mundgerecht zerteilt in mehreren Weichkochrunden zu einem Festschmaus werden zu lassen.
Mit Teriyaki Sauce verfeinert war es doch ein rechtes Würgen die Nudel in die Magengrube zu verfrachten.
Heute stellte sich dann doch lang anhaltendes Magendrücken ein, was ich überhaupt nicht verstehen kann.
Intensive Stunden der Recherche haben nachmittags unglaubliches zutage gefördert. Die Schwimmnudel scheint mehreren Quellen zufolge gar kein Lebensmittel zu sein, dass kann doch nun wirklich nicht sein.
Stinksauer habe ich natürlich sofort zu Stift und Papier gegriffen und eine Depeche an den bajuwarischen Foodblogger, McMaggus genannt verfasst. Angeblich hat dieser sogar Kontakte bis in höchste politische Kreise.
Das eine Schwimmnudel kein Lebensmittel ist steht nirgends auf der Kennzeichnung. Hier muss dringend für Abhilfe gesorgt werden. Millionen Menschen, inbesondere in Schwimmbadkantinen werden hier einem exorbitant hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Ein vorsätzliche Verbrauchertäuschung ist das allemal.
P.S. Weiss jemand ob in Scheuermilch Spuren des GröVaz (=Größter Verkehrsminister aller Zeiten), also des 243-Millionen Desaster Andis enthalten ist? Gibt es die Scheuermilch in vegan und nudistischen Varianten?
P.P.S. Moms Schwimmnudel hatte übrigens den Freischwimmer, ohne dieses Gütesiegel hätte ich sie garantiert nicht ins Wasserbad bugsiert.