Dick und Doof

Hier in einer Fragestellung die so lautet:

„Sollen alle Versicherten wirklich immerfort für die unbelehrbar Doofen und freiwillig Dicken bezahlen?“

Die Frage stellt so Nikolaus Blome am Ende seiner Kolummne.

Der gedankliche Ansatz ist natürlich nicht neu und so wie es Blome darstellt auch umfänglich, um prinzipiell beide Positionen zu verstehen.

Möglich neben einer Risikobeteiligung des Individuums ist es, wenn der Staat regulierend eingreift, also z.B. den Genuss von schädlichen oder gefährlichen Genussmitteln einschränkt oder gezielt durch Preiseingriffe unattraktiv macht.

Hier eine Erklärung für den erwähnten Nanny-Index:

Der sogenannte Nanny State Index analysiert verschiedenen Regulierungen und Verbote der Europäischen Länder und besteht aus drei gewichteten Kategorien: Lebensmittel und Getränke, Alkohol und Nikotin. Diese Kategorien werden dann wiederum in verschiedenen Unterkategorien geteilt, die verschiedene Faktoren wie Werbeverbote, gezielten Besteuerungen und Verkaufsbeschränkungen analysiert. Mit einer jeden solchen Beschränkung, die ein Land aufweist, erhöht sich die Punktzahl eines Landes und macht es damit weniger frei.

Fazit: Wenn man der Meinung ist, dass zuviel Zucker, Fett, Alkohol und Tabak der Gesundheit schaden, zeigt der Nanny State Index, wie effektiv die Industrie in Deutschland wirksame Vorschriften und Gesetze verhindert hat – zum Beispiel bei der Kennzeichnung von ungesunden Lebensmitteln.

https://www.testwatch.de/gewusst/390-nanny-state-index