Der Deutsche und sein Straßenverkehr

Fast nichts polarisiert so zuverlässig und schnell wie Diskussionen um den Deutschen liebstes Kind: das Auto.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,754997,00.html

Ein Beitrag, dem sich der Autor im wesentlichen anschließen kann, sei hier aus der Forendiskussion herausgestellt:

„1. Verkehrsverstösse werden nicht teuer genug geahndet (warum sonst fahre ich auch oft knapp unter dem Punkt in Flensburg zu schnell?)

2. Es wird zu wenig kontrolliert (und das erforderliche Personal, das sich mehr als selbst finanzieren könnte, zusammengestrichen – z.B. A1 zwischen HH und HB)

3. viel zu viele Verkehrsteilnehmer (inklusive Radfahrer) leben ihre persönlichen Probleme im öffentlichen Strassenverkehr aus.

Wenn ich die Möglichkeit hätte, auf deutschen Autobahnen für überhöhte Geschwindigkeit, drängeln & nötigen, mangelnden Sicherheitsabstand, Missachtung des Rechtsfahrgebots etc. auch nur 10% der verhängten Bussgelder zu kassieren, die ich selbst zur Anzeige bringe, dann müsste ich nur 1 Woche pro Monat arbeiten und mir keine Sorgen um Geld mehr zu machen.

Es gibt definitiv genug Fahrzeugnutzer, denen man den Führerschein auf Lebenszeit entziehen sollte (oder die man nur noch ein Motorrad fahren lassen sollte). Es würde auch schon helfen, in jedem Fahrzeug einen Selbstzerstörungsmechanismus zu installieren, der bei bewusster Missachtung der Verkehrsregeln aktiviert wird. Aber das wird es nie geben, genausowenig wie eine Elektrik, die bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte die maximale Geschwinsigkeit auf 50 km/h limitiert.

Insofern kann ich nur hoffen, nicht von einem Idioten ins Jenseits mitgenommen zu werden. Für meine eigenen Fehler bin ich selbst verantwortlich. Und, dass Verkehrs-Rowdies entsprechend bestraft werden. Ein Leben kann niemand ersetzen, und wer rast und dadurch Unbeteiligte gefährdet oder tötet, sollte persönlich für die Kosten aufkommen müssen – bis ans eigene Lebensende.“

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