Der Raser – natürlich nur ein Klischee

Neben dem Klischee des Rasers gibt es natürlich noch das der automobilen Schwanzverlängerung.

All das zusammengefasst in eine Aktion ist hier zusammengestellt:

Am vergangenen Montag (31. Oktober) wurde eine Streife der Autobahnpolizei Thüringen auf einen Audi SQ8 aufmerksam. Das über 500PS-Monster war mit 218 km/h auf der A9 in Richtung Berlin unterwegs.

Eisenberg (Thüringen) – Der Raser stach den Beamten gegen 11.30 Uhr ins Auge, als er auf der A9, nach der Anschlussstelle Eisenberg, auf der linken Spur aufs Gaspedal drückte. In diesem Streckenbereich herrscht eigentlich eine Tempogrenze von 120 km/h. Der Fahrer des 507 PS starken Sportwagens war augenscheinlich allerdings deutlich schneller unterwegs. Der Fahrzeugführer ignorierte offensichtlich jegliche Verkehrsschilder auf der geraden, dreispurigen Autobahn.

Die Streife der Autobahnpolizei Thüringen nahm umgehend die Verfolgung auf, als der Audi an ihr vorbeizog und stellte die Mess- und Videotechnik der Verkehrsüberwachung an. Fast 100 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zeigte das Messgerät der Polizei schließlich an.

„Aufgrund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung kann deshalb nicht mehr von einem fahrlässigen Handeln ausgegangen werden“, erklärte die Autobahnpolizei in einer Pressemitteilung.

Den 41-jährigen Fahrzeugführer aus Sachsen-Anhalt erwarte nun für sein vorsätzliches Handeln ein Bußgeld in Höhe von 1.400 Euro. Zudem sehe dieser Bußgeldverstoß ein dreimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg vor.“

Die 1400 Euro sind für jemanden der 150000 Euro in ein solches Blechmonster investiert lächerlich, das schmerzt kaum, das Fahrverbot ist das einzige was hier erzieherisch wirkt.