Der Lasche – jetzt auch noch geschmacklos

War der Lügner Laschet bislang blass, lasch und widersprüchlich, so gibt er sich jetzt auch noch in der Schattierung geschmacklos. Viel tiefer geht es nimmer als pietätlos angesichts der Toten der Hochwasserkatastrophe heiter zu scherzen, während der Bundespräsident mitfühlsame Worte findet. Was ist schlimmer? Ein paar vergessene Fußnoten zu Allerweltsplätzen in einem Sachbuch oder eine derartige Entgleisung?

„Nein, man möchte gar nicht wissen, was da gerade so komisch gewesen sein soll in Erftstadt, mitten in der Flutkatastrophe. Das Foto vom lachenden Armin Laschet reicht als Anblick. Es ist verstörend. Der Kanzlerkandidat und Ministerpräsident gibt ein heiteres Bild ab, während einige Meter entfernt der Bundespräsident den vom Hochwasser schwer gebeutelten Menschen Trost zusprechen will. „Unpassend“ nannte Laschet das inzwischen selbst, es tue ihm leid. Der erfahrene Politiker dürfte wissen, dass dieser Moment damit so wenig aus der Welt ist wie das Bild selbst. Die Situation wird ihn im Wahlkampf begleiten, und darüber darf er sich nicht wundern. Denn sie wirkt, als ob dem Christdemokraten aus Aachen das Gespür für die Situation fehlt.“

Übrigens ist es sehr bezeichnend, dass Angela Merkel zum Besuch in den Hochwassergebieten sich ausgerechnet Malu Dreyer als Begleiterin ausgesucht hat. Soviel dazu, was sie von dem laschen hält.