Corona Impfstoff

Es geht nun nach Weihnachten vermutlich los mit den Impfungen in Deutschland. Dazu einige Infos und mindestens einen wichtigen Satz vorab.

Ja, es wird so kommen, dass ein geimpfter hierzulande sterben wird.

Ich sehe schon die Schlagzeile

„89-Jährige die Corona Impfstoff erhalten hat verstorben“

und jetzt kurz innehalten und nachdenken.

Ja, in diesem Alter sterben tatsächlich Menschen. Sind sie schon vor der Impfung und werden sie auch nach der Impfung.

Jetzt zum wichtigen Satz und den bitte auswendig lernen exakt für den Fall dieser Schlagzeile:

„Wenn Sie 10.000 Menschen (über 80 Jahren) den Arm streicheln ist es relativ wahrscheinlich, dass kurz darauf einer davon stirbt. Aber sehr sehr unwahrscheinlich, dass es am Streicheln lag.“

Jetzt noch Infos zum Impfstoff dessen Handhabung gar nicht so ohne ist:

„Man muss wissen, der der Biontech Impfstoff nicht gebrauchsfertig ist. Er muss zunächst aufgetaut werden. Idealerweise im Kühlschrank, Raumtemperatur geht aber wohl auch. Dauert ca. 3h. Anschließend muss er noch mit n paar ml Kochsalzlösung verdünnt werden. Im Kühlschrank bei 2-8 Grad kann er dann 5 Tage aufbewahrt werden. In einer Ampulle sind 5 Impfdosen. Der fertig aufbereitete Impfstoff muss dann innerhalb 6h verimpft werden.

Jetzt kommt der Punkt: Nach auftauen und verdünnen ist er nicht mehr transportfähig. Ursprünglich dachte man, die Zytostatika (vulgo: Krebsmittel) herstellenden Apotheken können das leisten (die haben entweder entsprechende Reinräume bzw. Isolatoren). Aus dem Grunde ist das aber keine Option und der Impfstoff muss wohl Vor-Ort rekonstituiert werden. Der Grund ist, dass der gebrauchsfertige Impfstoff insofern sehr empfindlich ist, dass die mRNA sehr schnell „geschreddert“ wird beim Transport.

Selbst das Verdünnen mit Kochsalz ist nicht 08/15. Es muss eine spezielle Nadel auf der Kochsalzspritze verwendet werden und man darf das Kochsalz nicht einfach „rein damit“ spritzen, sondern sollte es am Rand der Ampulle nach unten laufen lassen. Grund ist wohl wieder die Empfindlichkeit der mRNA. Auch das übliche Abdrücken der Spritze um die Luft raus zu kriegen soll nicht gemacht werden, weil es durch Impfstoff an der Nadelaussenseite zu (heftigeren) Reaktionen an der Einstichstelle kommt.

Der Plan ist nun, dass man pharamzeutisches Personal den Impfenden bzw. in den Impfzentren zur Seite stellt bzw. diese vernünftig qualifiziert. Für den Impferfolg scheint das wesentlich zu sein. Ggf. auch für die Frage der Nebenwirkungen.

Die Impfstoffe von Astra-Zeneca und Moderna haben dieses Problem nicht. Die können einfach mit der Spritze aufgezogen und verimpft werden.“

Und hier eine sehr gute Zusammenfassung eines möglichen Szenarios:

https://publikum.net/was-mit-der-impfung-kommt-hoffnung-unsinn-und-antworten-auf-diesen/