Clubsport und Radl fit gemacht

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Die 2 und 4 Räder meines Stalles wurden einer Auffrischung unterzogen. Einer kostspieligen. Die 2000er Marke wurde soeben nicht ganz erreicht. Aber im Detail später mehr.

Zunächst zum Clubsport: bei der letzten HU im November wurde mir von Richard Weber bei der gleichnamigen KFZ Werkstatt geraten, doch mal wieder einen Ölwechsel durchführen zu lassen. Das hat sich dank Corona bis letzte Woche hingezogen. Montag Abend den 13. Juli 2020 habe ich den Wagen abgegeben. Zu dem Ölwechsel kamen noch einige notwendige, einige sinnvolle und einige Schönheitsdinge zusammen. Der Scheibenwasservorratsbehälter leckte schon seit vielen Jahren, aber Grund ist der Hubzylinder bei der vorderen linken Scheinwerfer Reinigungsanlage. Da die Zündkerzen noch nie erneuert wurden war auch das sinnvoll (Material 101 Euro). Zwei Zündspulen wurden bereits 2018 getauscht, jetzt die restlichen vier (Material 152 Euro). Der Wasserkühler hatte im unteren Bereich eine runde Verformung. Ein Platzen hätte in dem Moment dazu geführt das Auto am Seitenstreifen stehen lassen zu müssen. Also samt Ausgleichsbehälter sinnvolle Kosten von 228 Euro. Dazu dann noch der Service der Klimaanlage, Austausch diverser vergammelter Schrauben und Halterungen.

Dazu dann reine Arbeitskosten 8,5 Stunden a 65 Euro = 553 Euro. Summe somit insgesamt 1826 Euro.

Natürlich stellt sich bei einem ganz groben Restwert des Autos von 4000 Euro die Frage ob das notwendig und sinnvoll war soviel noch zu investieren. Das ist aber immer die Frage bei fast abgeschriebenen Fahrzeugen wann ggf. der beste Zeitpunkt gekommen ist die Karre loszuwerden. Natürlich weiss jeder Experte der sich für ein solches Auto interessieren würde was er abklopfen muss an Instandhaltungsmaßnahmen und wenn diese nicht erfolgt sind wird das eben zum Drücken des Preises argumentativ eingesetzt. Auch ein Bastler müsste letztlich die Materialkosten ansetzen als Investition.

Am Freitag früh habe ich den Clubsport wieder abgeholt und bin damit gleich nach Hausen gefahren.

Montag den 20. Juli hatte ich Urlaub. Da habe ich dann mein Radon Trekking Rad, welches ich 2012 erworben hatte zum Service zum Björn Butzke nach Raubling gebracht. Grund war ursprünglich ein Quitschen bzw. Knacken im Tretlagerbereich. Dazu habe ich dann beauftragt noch gleich die Kette und Kasette zu überprüfen. Herausgekommen ist ein vergleichsweise günstiger Preis von 103 Euro. Das Tretlager wurde nur neu bzgl. Spiel eingestellt, also kein neues und wohl auch nicht ausgebaut und geschmiert. Dazu dann eine neue Kette und Kasette und hinten neue Bremsbeläge. Wenn mann jetzt überlegt dafür fummelt mann insgesamt nur eine einzige Arbeitsstunde rum bliebe für das Material nicht viel übrig. Selbiges macht lt. Rechnung aber bereits 61 Euro aus. Bleiben somit 42 Euro für Monteurskosten übrig. Somit insgesamt recht günstig.

Bei der Fahrt heute vom Laden nach Hause war das Klack Geräusch allerdings unverändert zu hören. Also entweder es kommt woanders her oder es wäre doch notwendig das Tretlager komplett zu zerlegen?

Insgesamt zeigt sich, Radfahren ist doch um einiges günstiger als Autofahren.