Noch so einige Kleinigkeiten möchte ich anmerken:
Eine Woche vor dem Rennen musste ich den Tacho tauschen. Der Ciclomaster CM 8.2 hatte ohnehin von Beginn an Macken, dann funktionierte er 2 Wochen um dann letztlich trotz Reset und Batterieausbau über Nacht nicht einmal mehr den Sensor zu erkennen. Ich werde den Tacho demnächst zurückschicken, da es das zweite nicht funktionierende Modell dieser Art war kann ich ganz klar vom Kauf nur abraten.
Anstatt dessen habe ich einen kabelgebundenes Aldi Bikemate Teil hingeschraubt. Das hat zwar kein schönes 3-zeiliges Display und auch das Kabel stört, aber er funktioniert wenigstens. In Roth war mir ohnehin nur die Fahrzeit und die aktuelle Geschwindigkeit wichtig.
Gefahren bin ich in meinem CEP/Magic Sportfood Dress. Obwohl das Polster der Hose nur die Stärke einer Slipeinlage aufweist ging alles gut. Gut, auf meinem Sofa ist es noch gemütlicher als in der Konstellation auf dem Sattel, aber ich hatte wohl auch gar keine Zeit um lange darüber nachzudenken ob es nun wirklich ganz bequem ist.
Getrunken habe ich ca. 2,5 Trinkflaschen + die Gelflasche. Also wenn man bei der Gelflasche ca. 200 ml Wasser dazurechnet ca. 2 Liter. Pipistop gab es keinen. In der Gelflasche verblieben ca. 50 ml, also eine Einheit. Aufgenommen habe ich 2 Isotrinkflaschen vom Veranstalter, weil wie geschrieben ich eine vorbereitete Trinkflasche „opfern“ musste. Energetisch unterversorgt habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gefühlt. Umgekehrt aber auch nicht. Mir war nicht übel, auch nicht nach Ankunft in der WZ II.
Die beiden mit Tesa auf das Oberrohr geklebten Schwedentabletten waren über Nacht am Stellplatz etwas aufgeweicht. Trotzdem habe ich sie im Rennverlauf genutzt. Die anderen Tabletten die ich in der Satteltasche platziert hatte konnte ich mit etwas Fummelei ohne absteigen zu müssen erreichen. Ich hatte nur die Befürchtung, dass wenn ich den Reißverschluß aufziehe die Tabletten rauspurzeln würden. War aber nicht der Fall. Dennoch ist diese Lösung noch nicht optimal.