Es gehört schon eine gehörige Portion Dummheit dazu sich an einem Blitzer Marathon Tag von der Polizei beim zu schnell fahren erwischen zu lassen. Ich vermute stark, für jedes Kmh zu schnell ist der IQ der Fahrer oder Fahrerin unter dem durchschnittlichen IQ. Interessant wird die Rechnung bei jenem Vollhonk, der mit 238 kmh bei erlaubten 100 kmh erwischt wurde:
Noch etwas zu der immer wieder vorgebrachten These, bei entsprechenden Kontrollen handle es sich nur um Abzocke:
1. Es handelt sich um Gesetze und Regeln die für alle gleichermassen einzuhalten sind.
2. Die Übertretung der Regeln wird bei Auffälligkeit durch die Polizei entsprechend einem vorher bekannten Regelwerk geahndet.
3. Es obliegt jeder einzelnen Person selbst ob er sich „abzocken“ lässt. Niemand der sich an die Spielregeln hält hat je etwas zu bezahlen.
4. Das Wort Abzocke ist gänzlich falsch. Wenn jemand zockt dann ist es der notorische Raser im Spiel mit der Polizei ob er kontrolliert wird oder nicht.
5. Die Polizei die geltende Spielregeln überwacht und für Sicherheit und Ordnung und den Schutz von Unbeteiligten Menschen sorgt zockt niemals. Die Polizei hierbei in den Schattenkreis eines Kriminellen zu rücken ist unsäglich und perfide.
6. Es ist infam durch diese Wortwahl eine Art Schuldumkehr vornehmen zu wollen. Im Unrecht ist der der abzockt (so die Logik der Abzock und Raserspezies). Also die Polizei. Die Wahrheit ist aber, wer das Gesetz bricht ist im Unrecht.
Es bedarf allerdings eines hohen stetigen Kontrolldrucks durch die Polizei notorische Raser an die Einhaltung der StVO zu erinnern. Da nützt ein medienwirksam inszenierter Blitzer Marathon Tag gar nichts.
Um zu belegen, ob wirklich ein Lerneffekt erzielt wurde, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit. Einfach noch mal einen Blitzer Marathon, 7500 Stellen, 13000 Polizisten, nur dieses Mal das ganze äusserst diskret, ohne Medien, ohne Ankündigung, intelligente Blitzerpositionen.
Und dann die Zahlen der Ertappten vergleichen.
Ich weiss wie die Auswertung sein wird.