Das letzte Maiwochenende 2019 geht zu Ende. Auf der Uhr stehen 2 Radtouren mit insgesamt 199 Kilometern sowie ein Bergtour mit 3 Stunden.
Freitag die größere Radtour mit Kufstein/Mariakirchen/Breitensteinn am Inn und retour (126 km). Heute eine kleinere flache Runde mit 73 km. Gestern noch eine Wanderung von St. Margareten auf die Rampoldplatte.
Sehr unterschiedlich waren die Erfahrungen. Nachdem ich Freitags erstmals in dieser Saison den Helminator ausgeführt habe und es Richtung Kufstein kräftig Rückenwind gab ließ ich es phasenweise krachen. Das dies so Laune macht ist leicht nachzuvollziehen. Mit Gegenwind zurück war es dann erst noch ganz gut, die letzte Stunde war dann aber zäh. Vielleicht lag es auch an einer Sparversorgung an Lebensmitteln. Schon früh standen nur 2 Müsliriegel auf dem spärlichen Speiseplan und die Tour bestand dann aus noch 2 weiteren Riegeln.
Noch zwei Ereignisse sind zu berichten: auf der Hinfahrt erblickte ich in Kufstein auf dem Radweg in 500 Meter Entfernung eine Person die mittig auf dem Radweg stand. Dann fing sie auch noch an Hampelmann oder Yogaübungen zu machen. Also blockierte sie die Bahn. Ich hatte schon einen Hals für so eine Pappnase, wo wegen mach das links oder rechts oder im Gras daneben aber nicht in der Mitte des Radwegs. Als ich dann ganz nahe war deutete mir die junge Dame komplett zu stoppen. Es war eine Polizistin die mir eine Streckensperrung kundtat. Also nur ihren Job machte.
Auf der Abfahrt nach Breitenstein machte es am linken Bein unten kurz piks. Dauerte eine 1/4 Sekunde vielleicht. Wahnsinn in welcher Geschwindigkeit die Landung, der Start und der Torpedo einer vermutlich Biene vonstatten geht. Die Stelle ist etwas gerötet und juckt ein bisschen. Unternommen habe ich nichts außer den Stachel soweit ich es unterwegs sehen konnte zu entfernen.
Am Samstag bei der Wanderung war ich von Anfang an irgendwie platt und ohne Energie. Dennoch eine schöne Tour und ganz andere Eindrücke. Für Ende Mai liegt wirklich noch viel Schnee. Teilweise noch Schneereste in Mulden bis runter auf ca. 1200 Meter.
Heute am Sonntag war ich natürlich auch nicht frisch. Eigentlich wollte ich fast schon gar nichts unternehmen, bin aber dann doch mit der Maßabe regeneratives Radln los. Es lief dann überraschend gut und heimwärts hätte ich es fast noch zum Schluß krachen lassen, um einen Lutscher loszuwerden. Bin dann aber nur eine kurze Tempoverschärfung gefahren. Wenig später war niemand mehr hinter mir. Vielleicht ist der Bursche auch abgebogen. Oder unter Vortäuschung einer Panne stehengeblieben als er mein Hinterrad nicht mehr halten konnte. Egal. Ab den nächsten Fahrten wird es kein Pardon mehr geben. Pedal to the metal.