Bergsommerfrische in Fügen im Zillertal

Seit gefühlt kurz nach dem Krieg machen wir drei Racker eine Bergsommerfrische. Dieses Jahr ging es für 7 Übernachtungen nach Fügen ins Hotel Kohlerhof.

Während sich die Eltern eine Panoramazimmer im Wellnessschlössel haben buchen lassen, musste der Nachwuchs im Komfort-Einzelzimmer Platz nehmen. Gekommen ist es aber so, dass wir alle im Wellnessschlössel im dritten Stock untergebracht worden sind. Nachteil des ersten elterlichen Zimmers war aber, dass sich Dusche in der Badwanne nur über einen hohen Rand zu erklimmen war, also nix für unsere Mom. Am dritten Tag gab es dann einen Umzug in Zimme 2306, am gleichen Flur.

Das Hotel wurde mit Halbpension gebucht, wozu quasi ein Plus kam, nämlich der nachmittägliche Genuß von z.B. Kaiserschmarrn oder Würstelsuppe. Als einzige gelang es allerdings terminlich Mom daran teilzunehmen. Sie erinnert sich noch lange daran.

Die Kulinarik ließ nun wirklich keine Wünsche übrig. Wie eigentlich immer haben die Eltern sich abends immer ein wenig zu viel einverleibt und dann – oh Wunder – schlecht geschlafen.

Das Frühstücksbuffet ist wirklich überragend, da fehlt wirklich gar nichts. Und Abends gibt es 5 Gänge, wenn man das große Salatbuffet, bzw. es ist eigentlich ein gemischtes Vorspeisen- und Salatbuffet dazu rechnet.

Auf das Sicherheitsbedürfnis wurde großen Wert gelegt. Da das Sprintvermögen nicht mehr für Olympia reicht hat, man uns alte an den Notausstieg platziert um im Schadensfall gleich ins Freie zu gelangen: vorbildlich. Leider hat sich diese Sichtweise bei Mom nicht durchgesetzt.

Wir hatten mit dem Wetter Glück. Samstag bis Montag war super Wetter, Dienstag mal ein bisschen Regen, aber nicht den ganzen Tag und dann wieder heitere Tage bis zur Abreise am Samstag den 18.08.2018.

Meine zwei Bergtouren gingen hoch auf das Spielejoch, direkt vom Hotel startend und von Hochfügen auf den Rastkogel. Leider war das der Tag wo es noch bewölkt war und ich stand dann oben am Gipfel auf 2762 Meter vornehmlich in einer Nebelsuppe. Schade.

Konditionell ging es mir etwas besser als in den anderen Jahren. Interessant war, dass ich am Tag nach der Spielejoch Tour fast nichts gespürt habe, allerdings dann am 2. Tag danach. Nach der Tour auf den Rastkogel allerdings wieder fast nichts. Da kam dann ein wenig zwicken an der Achillessehne links dazu, was auch neu ist. Ich hätte dann zwar bei unserem Ausflug ins Alpbachtal noch eine Tour machen können, so schlimm war es nicht, aber besser wäre es sicher nicht geworden. So beließ ich es dort bei einer kleine Almwanderungsrundtour.

Eine Tagestour gab es noch hoch auf den Patscherkofel. Ist nicht weit entfernt, ca. 50 Kilometer. Zufahrt über Patsch.

Patsch mit Blick ins Stubaital

Die Bergbahn auch barrierefrei zu befahren. Oben haben sich die Eltern erstmal den besten Platz für ein Bergpanorama ausgesucht.

Panoramablick Patscherkofel
Bergpanorama Patscherkofel