Wann begreift endlich jeder, dass die sogenannten Bauernproteste im Stadium der Straftaten angekommen sind und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gestoppt werden müssen, damit nicht unschuldige Menschen zu Tode kommen!
Sie nannten es die »Nacht der 1000 Tonnen«: Am Sonntagabend versammelten sich mehrere Traktoren, Lastwagen und Autos auf der Bundesstraße 5 bei Elstal westlich von Berlin. Sie kippten – offenbar ohne Vorwarnung – Müll, Holz, Misthaufen und Gülle auf die Fahrbahn und blockierten sie dadurch vollständig. In Fahrtrichtung Westen war Mist über mehrere Hundert Meter verteilt.
Es war mehr als nur ein weiterer Protest von Landwirten, das zeigt die vorläufige Bilanz: Es gab drei teils schwere Verkehrsunfälle, als Autos in die Blockaden fuhren. Laut Polizei wurden insgesamt fünf Personen verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Wer Straftaten begeht und grob fahrlässig bis vorsätzlich das Leben und die Gesundheit von unschuldigen Menschen gefährdet hat keine Solidarität verdient sondern die Verfolgung solcher Straftaten durch Polizei und Justizbehörden.
Und bei diesem Bauernkommentar stimmt das Klischee, dumm wie Stroh:
„Vorgestern am späten Abend haben Bauern auf der Fahrbahn der B5 bei Elstal Mist und Gülle abgeladen. Drei Autos verunfallten dadurch in der Dunkelheit, fünf Personen wurden dabei verletzt. Einer der Bauern sagte heute Morgen im Radio, man habe ja „nicht wissen können“, dass die da alle so schnell fahren.“