Arber Radmarathon 2019 – Bericht

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Privat / Sport

Fakten: 171,2 Kilometer, 6:16 h, Schnitt 27,3 km/h

Verpflegung: ca. 2 Liter Isogetränk, 0,2 Liter Cola (Kolmberg), 0,5 Liter Radler (Saulburg), 1 Gel (Kolmberg), ein paar Kuchenstücke, Kekse und 2 halbe belegte Semmeln

Bekleidung: grün-schwarze Radhose (Airtracks), schwarzes ärmelloses Funktionsshirt, darüber Karlsfeld Radtrikot mit Armlingen (bis Cham)

Wetter: früh um 7 h 18 Grad Celsius, im Ziel um 14 h 27 Grad Celsius. Früh leicht bewölkt, dann Wechsel von bewölkt und stark bewölkt, dunkle Wolken und wieder hell und heiter werdend Richtung Ziel in Regensburg. Das es trocken bleiben würde war vorab lt. Wettervorhersage nicht zu erwarten gewesen.

Übernachtet habe ich im Ibis Hotel in Regensburg, direkt an der A3. Die Unterlagen habe ich bereits Samstag Nachmittag abgeholt.

Vom Gefühl insgesamt bin ich eigentlich von allen 4 Teilnahmen auf dieser Strecke am engagiertesten gefahren. Auch bei den Abfahrten habe ich am wenigsten gebremst. Es war mit 6:16 h nach 6:10, 6:21 und 6:22h die zweitschnellste Zeit, jedoch eben nicht schneller und auch insgesamt im gleichen Zeitkorridor. Das fiel auch immer bei den Roth Zeiten auf, die auch immer im sehr engen Zeitfenster waren.

Bis auf kurzzeitig zweimal rund um Falkenstein etwas feuchte Straßen war es stets trocken. Alle dunklen Wolken zogen zwar auf, verzogen sich aber auch wieder. Wind war insbesondere auf den Abschnitten Cham-Bad Kötzting und Saulburg-Regensburg teilw. strammer Gegenwind. Ansonsten mau.

Der Anstieg zur Wurzerspitze lief sehr flüssig, ohne jedoch das Bäm-Gefühl von letzten Jahr. Ich vermisste beim Anstieg nach Kolmburg das Führungsfahrzeug von Tour A, das habe ich irgendwie verpasst? Wenn ich mir die Abfahrten noch besser einprägen würde könnte ich es an der ein oder anderen Passage noch mehr rollen lassen. Aber mit max. 68 km/h war ich nicht langsam, aber im Vergleich zu denen die es abwärts krachen lassen doch immer noch zahm unterwegs.

Insgesamt hatte ich schon den Eindruck relativ viel investiert zu haben, so z.B. als ich hinter Cham versuchte eine Gruppe zu erwischen, oder bei Rattiszell, um die „Maschsee“-Fraktion wieder zu stellen.

Ab Saulburg ging es solo retour nach Regensburg. Die beiden Gruppen die mich überholten waren deutlich über meinem Limit und keine Chance für mich mich dort dranzuhängen.

Es war jetzt nicht so, dass ich mich unterfordert gefühlt hätte, aber fix und foxi war ich auch nicht. Ich bin mir fast sicher, ich hätte das Zeug dieses Jahr für die große Runde gehabt. Aber da die Wettervorhersage so durchwachsen war, habe ich in der Woche davor alle diesbezüglichen Pläne die Tour zu wechseln innerlich begraben.