Fakten:
171,0 km in 6:21 h, Schnitt 26,9 km/h
Cham: 56 km nach 2:08 h
Kolmberg: 100 km nach 3:55 h
Saulburg: 133 km nach 5:05 h
Es war die insgesamt 5. Teilnahme am Arber Radmarathon und die dritte auf der 170 km Strecke (Tour B).
Temperatur 7 Uhr: 20 Grad Celsius, im Ziel in R um 14 h 30 °C
Verpflegung: 3 Trinkflaschen a 0,7 Liter + 1 Becher Cola + 1 alkoholfreies Bier (Saulburg): 2,8 Liter
3 Gels, je eines in Cham und Kolmberg, das dritte in der Trinkflasche (zwischen Cham und Kolmberg eingenommen), paar Kuchenstücken, Kekse, Schmalzbrote
Energetisch unterversorgt fühlte ich mich nie. Es passt also. Im Ziel hatte ich allerdings keinen Appetit.
Es ging früh um 7 h los. Wie gewohnt reihte ich mich im letzten 1/5 ein. Sehr gemütlich ging es los. Das blieb auch fast so mit wenigen kurzen Ausnahmen bis Cham. Allerdings nervten dieses Jahr einige uneinsichtige Autofahrer, die bis Falkenberg an den Anstiegen unnötig wie ein Kropf waren und viel Konzentration erforderten. Die kamen natürlich an den Schlangen von Radlern nicht vorbei und wenn ein Radler davor langsamer war, blockierten die Nasen den ganzen schnelleren Tross dahinter. Unwahrscheinlich, dass dies alle Sonntag arbeitende Menschen sind und die dann auch keine 10 Minuten später oder früher loskönnten!
Von Cham ab mal kurz in einer Gruppe gefahren, dann immer mal wechselnde Konstellationen. Der Spaß begann dann ab Bad Kötzing mit dem Anstieg zur Wurzerspitze. Das ich so viel Saft in den Beinchen haben würde war so gar nicht zu erwarten gewesen. Aber es machte verflixt viel Spass den Anstieg an allen vorbei hochzukurbeln.
Kurz hinter Viechtach am Anstieg nach Kolmberg kam dann das Führungsfahrzeug von Tour A mit einer Dreiergruppe vorbei. Einfach der Hammer wie die da hochkurbeln. An einen einzelnen Fahrer von Tour A vom Team Baier Corratec hing ich mich dann dran und wir zogen so am Feld aufwärts vorbei. Druck war gut da.
Maibrunner Anstieg war dann nicht mehr ganz so bääm, aber immer noch gut.
Die Abfahrten liefen eigentlich alle gut und kontrolliert.
Unten ab Ascha waren dann auch noch die Teilnehmer von Tour C vertreten, die dankbare „Opfer“ darstellten. Jeder nach seinen Möglichkeiten, ist klar. Der Unterschied zu den letzten beiden Jahren bei Tour A ist, dass da keine langsamen Fahrer als Motivationshilfe mehr auf der Strecke sind. Insofern motivieren natürlich Überholmanöver einfach.
Nach Saulburg dachte ich eigentlich schon der Ofen wäre aus. Dennoch konnte ich dann noch weite Strecken Solo ganz gut rollen, eine Phase lang auch hinter einem Radler.
9 km vor dem Ziel kam ich dann leider noch an einem Radunfall vorbei. Unschön und ich weiss keine Details wie es passiert ist. Rettungswagen, Trage und das ganze Tamtam. Wenn man sieht wie teilw. gefahren wird wundert es mich, dass nicht mehr passiert.
In Regensburg dann das übliche Spiel mit Fahrt am Radweg. Unschön.
Heute waren für mich eigentlich die perfekten Bedingungen: früh gleich warm und dann heiss aber nicht extrem.
Nach einer Cola und einer Sprite und dem Hingucker des Tages, der Annika, ging es dann wieder über die Landstraßen retour nach Hause.
Hier noch ein Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung