Mit der heutigen 146 km Runde nach Kramsach habe ich die Radkilometermarke 3000 in diesem Jahr geknackt.
Letztes Jahr war es der 23. Mai, 2020 der 12. Juni. Ich bin also so im Mittelfeld unterwegs, zeitlich betrachtet. Es gingen dieses Jahr bislang nur zwei Fahrten über 100 Kilometer, eine an Christi Himmelfahrt mit 125 km und eben die heutige. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass ich nach der heutigen Fahrt recht paniert war. Vielleicht lag es aber auch an den nicht ganz einfachen Bedingungen, wozu der horrende Auto- und LkW-Verkehr beigetragen hat. Der Beginn der Pfingstferien hat so endlosen Staus geführt, 20 km alleine auf der A93 Richtung österreichische Grenze. Das hat die oberschlauen Autofahrer und auch einige LKW-Fahrer dazu bewogen, jede nur mögliche Ausweichstrecke zu nutzen, was dann wiederum an bestimmten Engstellen wie z.B. in Erl zu weitern Staus geführt hat, weil die Straßen dort schlicht nicht dafür ausgelegt sind und bei Begegungsverkehr es dann schnell mal zu schwer auflösbaren Situationen kommt. Nicht mal dort konnte ich also problemlos rollen. Das ganze dann auch retour durch Aising, wo auch zähfließender Verkehr durch den ganzen Ort war.
Und nicht vergessen: der ganze Verkehr der auf fossiler Energie beruht wird jetzt von mir Steuerzahler und 0 CO2 Emitennt auch noch gesponsert. Also anstatt mir einen dicken Geldschein für vorbildliches Verhalten in die Hand zu drücken wird groteskerweise noch mehr Autoverkehr produziert. Wirklich schlecht geht es den Deutschen erst dann, wenn sie leise winselnd in der heimischen Hütte sitzen und niemand hörbar klagt. Solange das wichtige Recht auf ungebremsten Straßenverkehr und den Dritturlaub nicht in Frage gestellt wird muss sich niemand wirklich Sorgen um den deutschen Wohlstand machen. Geländewagen XXL ohne Ende, alle mit XXL PS. Sparen ach woher. Klagen, zetern und jammern natürlich schon.