Heute am letzten Tag des Jahres 2021 wieder ein Resumee des abgelaufenen Jahres und ein Ausblick, was das Jahr 2022 bringen könnte und/oder sollte.
Zunächst ein Rückblick auf den Beitrag am Ende von 2020:
2021 war insgesamt anstrengend, unrythmisch, herausfordernd aber dadurch natürlich auch wieder einzigartig.
Entgegen den sonstigen Gepflogenheiten über berufliches zu schreiben muss ich es jedoch zumindest streifen, um auch später rückblickend das geschriebene einordnen zu können.
Es gab viel Fluktuation im der Abteilung, das verursachte Unruhe. Es traf mich auch mit der Übernahme neuer Aufgaben, dazu die Generierung möglichst vieler Infos eines ausscheidenden Kollegen aber auch gleichzeitig die Einarbeitung eines neuen Kollegen. Dann noch unfallbedingte längerfristige Ausfälle in der Abteilung. Dazu dann ab Sommer die stellvertretende Abteilungsleiterfunktion. Das ganze natürlich under pandemischen Gesichtspunkten. Mir war unwohl bei dem Gedanken, für diese Tätigkeiten quasi immer ohne wirkliche Distanz mit den Kollegen tätig sein zu müssen. Nicht jeder ist z.B. beim Masketragen so konsequent bei FFP2 wie ich.
2021 war geprägt von der Pandemie. Es gab zwar bereits viel mehr Erkenntnisse und Erfahrungen zum Corona-Virus, den Folgen und dem Umgang damit und es gab ab kurz nach Weihnachten 2020 auch den ersten zugelassenen Impfstoff, aber es zog sich doch wie ein roter Faden durch das Jahr.
In den ersten Monaten war ich alleiniger Besucher bei den Eltern, machte die Besorgungen jede zweite Woche und wir versuchten, was letztlich auch gelang, den Virus nicht eindringen zu lassen. Dazu saßen wir aber auch zu dritt mit FFP2 Maske im Wohnzimmer. Das war keine behördliche Vorschrift sondern unsere eigene Entscheidung. Daher kann und konnte jeder Einzelne immer sicher mehr tun als es von jedem einzelnen gefordert wurde.
Letztlich bekammen die Eltern ihre Impfungen im Februar/März und mit der Schonfrist danach wurde es dann sukzessive besser was auch Kontakte anbelangte. Der Sommer war diesbezüglich entspannt, sogar die Nürnberger tauchten wieder auf und so ergaben sich einige schöne Treffen in Hausen.
Meine Besuchsfrequenz war prinzipiell immer alle zwei Wochen, nur unterbrochen von Sonderkonstellationen wie dem Sommerurlaub oder dem Urlaub im November.
Hier dann Anmerkungen zu einzelnen Punkten:
- Gedächtnistraing ==> Das Christkind hat mir zwei Bücher zur Thematik geschenkt. Während meiner Krankheitsphase habe ich damit begonnen, aber leider ist das ganze dann wieder eingeschlafen. Es ist aber wirklich notwendig. Ein Muss für 2021. ==> Schlamperei, da ging 2021 nichts vorwärts
- Rückentraining ==> insgesamt hatte ich vergleichsweise wenig Rückenprobleme. Was sich herauskristallisiert, das Tragen von schweren Lasten wirkt sich relativ sicher negativ aus. Dazu reichen Getränkekästen. Was ich auch 2020 öfters gemacht habe ist die Übung Körperspannung aufzubauen, indem ich beide Arme gestreckt halte und 30 Sekunden halte (3-fach). Das muss ich aber intensivieren und noch weitere Übungen regelmäßiger einplanen. Mittlerweile habe ich auch einen Rückenstrecker. ==> die Übungen mit dem Spannungsaufbau habe ich 2021 recht konsequent durchgeführt, den Rückenstrecker habe ich auch benutzt, aber nicht ganz so häufig. Wirkliche Rückenprobleme hatte ich keine, aber ich werde auch keine 25 Jahre mehr über Nacht, daher ist Regelmäßigkeit solcher Übungen sehr wichtig
- Radtour Venedig ==> noch offen. Keine Tour 2020 überhaupt. ==> solche Touren sind erst wieder Thema, wenn Reisen unproblematisch möglich ist
- Radtour Salzburg ==> eigentlich kein wirklicher Plan mehr. Auch die Chiemseeumrundung werde ich nicht mehr machen, nachdem ich festgestellt habe, dass in der Ecke Chiemsee ein höllischer Verkehr herrscht der Radfahren dort wenig entspannt macht. ==> abgehakt, wobei ein Kollege mir von einer Tour mit dem Rennrad erzählt hat, was mich wieder inspiriert hat, auch so eine große Rennradrunde über den Chiemsee, Reit im Winkl und retour über Kössen könnte ich mir vorstellen.
- Elternbetreuung ==> Ich hatte im Frühjahr den genialen Einfall:

- Nach reiflicher Überlegung entschlossen sich die Eltern Abstand von diesem, aber auch sonstigen aushäusigen Aktivitäten (mit Übernachtung) zu nehmen. Die Bedenken betreffen maßgeblich den alten Racker, der ggf. nachts in fremder Umgebung zu Sturz kommen könnte und diese Folgen in dem Alter sind einfach unkalkulierbar. Das die Nürnberger das Angebot nichtmal zu Gesicht bekamen war enttäuschend.
- Autokauf? ==> nach reiflicher Überlegung habe ich den KiaProceed als Leasing Wagen genommen. 4 Jahre Bindung. Da die Entwicklung bzgl. E-Mobilität sehr dynamisch ist, glaube ich hier eine gute Entscheidung getroffen zu haben mich nicht mehr langfristig gebunden zu haben. Das Auto schnurrt problemlos, aber jede Spielerei und jedes Knöpfchen kenne ich wohl immer noch nicht und ich denke das bleibt wohl auch so.
Dazu kam noch ein Defekt meines Smartphones und damit verbunden der Kauf eines neuen inkl. des Datentransfers sowie der der Kauf eines neuen Festnetztelefons.
Das mit meiner eigenen Corona Impfung ging dann im Juni über die Bühne, wobei ich dazu eigens bis an den Königsee juckelte. Das war damals noch der Impfstoffknappheit geschuldet, bald danach wurde er zum Ladenhüter.
Im Juli gab es den sportlichen Jahreshöhepunkt mit dem Ritt beim „Kühtai-Rodeo“. Es war hart, aber ich glaube es gab wirklich nur diesen einen Tag an dem es mir möglich war dies getan zu haben.
Den Sommerurlaub verbrachte ich wieder im Hotel Forer in Ladis mit einer guten Kombination aus Wanderungen und Radtouren. Dabei war u.a. die Kaunertaler Gletscherstraße. Von der Form her hätte ich sicherlich auch z.B. das Stilfser Joch fahren können, aber die Anreise dorthin ist einfach weit und natülich muss das Wetter auch erstmal passen. Das ist also noch auf der „to-do-Liste“.
Gedacht hatte ich Anfang des Jahres, dass nach der Impfung massgeblicher Teile der Weltbevölkerung im Herbst sich wieder international problemlos reisen lassen würde. Das war eine Täuschung, den dann kam schon die 4. Welle. Fernreisen waren problemlos eben nicht zu machen und so überlegte ich erst nach Zansibar zu reisen. Das Gesamtpaket inkl. Ebbe am Strand dort liesen mich jedoch wieder Abstand davon nehmen und ich schwenkte nach Ägypten um. Das war ok, aber auch nicht mehr.
Nach meinem Sommerurlaub beschäftigen mich noch zwei Dinge. Mein Email Gmx Konto und mein Amazon Kundenkonto wurden gehackt. Es folgte eine Odysee an Emails und Telefonaten bis hin zur Anzeigenerstattung bei der Polizei wegen Datenveränderung (so der Begriff). Letztlich werde ich wohl auf gut 100 Euro Schaden sitzen bleiben. Daneben wollte das Finanzamt noch einige Angaben nachträglich, was auch Zeit kostete.
Ziele 2022?
Fernreisen sind sicher immer noch vage planbar. Projekte wie Manali Leh immer noch da, aber die Logistik ist doch erheblich aufwändig, zumindest wenn ich es so mache wie ich will.
Da ich 55 Jahre werde könnte die Ziffer wieder für etwas herhalten. Ist aber noch unklar wofür. Wo ich die Balance zwischen Wandern und Radfahren finde weiss ich noch nicht. Tendenziell würde ich gerne mehr wandern, aber die Regeneration dafür/danach ist einfach länger, aber es zeigt sich eben auch, wenn ich das nicht muskulär übe wird es immer Tage danach brauchen bis ich wieder fit bin. Nachteil ist natürlich immer, dass ich zum Startplatz einer Wanderung das Auto brauche, während ich mit dem Rad direkt zu Hause losfahren kann.
Ein letzter Punkt, mein Körpergewicht:
Stand Logbuch heute gerade ausgewogen, bringe ich fette 79,2 kg auf die Waage. Das letzte Kilo habe ich mir die Tage angefressen, von den Knabberein die Weihnachten mir übergeben wurden. Damit ist die Ausgangslage dramatischer was die Ziffern anbelangt. Aber auch 78 kg sind reichlich zu viel. Noch vor dem Ägypten Urlaub hatte ich 75 kg und auch das ist mir zuviel. Daher lege ich mich fest auf ein Zielgewicht von 72-74 kg gelangen zu wollen. Die fette Plauze die mich jeden Tag anstarrt ist unerträglich, noch mehr dieses Gefühl von lethargischer Körperschwere. Ursache ist natürlich die mangelnde Bewegung geparrt mit der der sitzenden Bürotätigkeit. Leider kenne ich das Startgewicht 2021 nicht genau, es mögen ca. 74 kg gewesen sein, was noch ok war. Aber 2022 wird gehandelt.
Ich bin in den letzten Wochen zwar schon öfters ins Büro gelaufen, das sind immerhin fast 1,5 h jeden Tag Bewegung, aber das reicht einfach nicht zusammen mit meiner schlechten Ernährung. Zu viele schlechte Nährstoffe, zuviel Fertigfrass, zu wenig frisches Gemüse und Obst. Eigentlich ganz einfach. Und auch der Fleischkonsum ist einfach zu hoch. Natürlich mache ich keine unsinnige Diät, sondern werde einfach bewusster meine Lebensmittelauswahl treffen, auch weniger von diesen Fertiggebäckstücken die viel zu viel Zucker enthalten einkaufen, obwohl sie mir sehr schmecken. Ich gebe mir mal bis zum Sommer Zeit. Bin gespannt.