Es wird kein umfänglicher Bericht werden. Nur Schlaglichter.
333 km in 3 Tagen, einige Höhenmeter an Tag 2 sonst überwiegend flach.
Es war jeden Tag bestes Radwetter, heiß mit jeweils 30-32 Grad, etwas windig und zwar so, dass ich fast nie Rückenwind hatte, sonnig und nachmittags etwas wolkig.
Am ersten Tag nach Innsbruck war ich etwas träge. Am zweiten Tag hoch zum Brenner leicht vom Vortag belastet, dafür dann heute ganz gut in Form.
Es gibt auf der Strecke nach Innsbruck einige Kilometer Schotterpiste. Das lässt sich ganz gut fahren, aber eben nicht so gut wie z.B. am Donauradweg nach Wien.
Die Strecke hoch zum Brenner ist etwas verzwickt zu finden. Jedenfalls meine Variante über das Wipptal. Es geht gleich zackig los, fast durchgängig recht ordentlich steil hoch bis Patsch. Dann auf der östlichen Talseite in ständigem Auf- und Ab auf relativ schmaler Straße weiter. Vor Matrei mündet die Straße dann auf die Brenner Bundesstraße von Innsbruck. Das ist dann stellenweise nicht sehr schön zu fahren mit Autos und Motorradfahrern. Es geht eher flach hinauf, bis auf die letzten 2 Kilometer die dann nochmal konstant ansteigen aber gut zu fahren sind. Der Brennerpaß an sich ist witzlos.
Mein Hotel Leipziger Hof war gut. Frühstück sogar sehr gut. Es gab eine ganze Karte mit warmen Gerichten zur Auswahl. Von Nürnberger Rostbratwürstchen über Eierspeisen aller Art bis zu einem Gericht mit Chilli für die scharfen Freunde der Morgensonne. Nachteil war, das an der Straße Bauarbeiten stattfinden und natürlich heute ab 6:30 h Baulärm zu hören war. Ich kann es weiterempfehlen, allerdings ist das Preis-Leistungs-Verhältnis mit 100 Euro pro Nacht nicht ganz optimal.
Technisch war mit dem Rad alles in Ordnung. Bis auf die letzte Fahrthälfte heute. Da hat das Tretlager (vermutlich) Geräusche von sich gegeben. Muss mal nachsehen.
Verpflegung war während der Tourentage eher karg: nix gestern bei der Brennerfahrt und sonst jeweils ein Twix. Dafür habe ich mehr als sonst getrunken.
Innsbruck selbst ist sehr schön. Natürlich voll mit Touristen, wobei mir große Gruppen von Indern auffielen. Ist natürlich ideales Wetter gewesen, um laue Abende in einer solchen Stadt zu verleben.