Etwas über einen Monat habe ich für die nächsten 1000 Radkilometer gebraucht (16.08 – 19.09).
Das ganze heute bei der härtesten Auffahrt der Saison: Ackernalm.
https://www.quaeldich.de/paesse/ackernalm/profile/auffahrt-von-landl/
Zwei Nachteile sind zu erwähnen: zum Einen war heute wohl Almabtrieb, sodass ich gleich zu Beginn der Auffahrt ausgebremst wurde und vielleicht auch deshalb auf der Strecke doch immer wieder Verkehr herrschte. Zum Anderen ist Samstag im Sommer bei Schönwetter zu viel los um ungestört fahren zu können. Die Straße ist zwar an manchen Stellen breit genug für Radler und Auto, in einigen Passagen ist es jedoch so eng, dass sehr konzentriert bei Begegnungsverkehr gefahren werden muss. Und das Ausweichen bei 15 % ++ ist maximal schwierig. Ein Wiederaufstieg sofern das ausklicken überhaupt funktionieren würde extrem schwierig, eigentlich unmöglich. Eigentlich ist die Strecke an und für sich schon alleine Herausforderung genug. Dazu noch Kuhscheisse auf der Straße, Split und Autos die extrem knapp überholen oder entgegenkommen. Also ich habe es hiermit gemacht aber werde es wohl nicht wiederholen. Und ja, diese Steigungen von 15-20 Prozent sind wirklich extrem und mit meiner Übersetzung von 36/28 grenzwertig zu fahren.
Interessant ist trotzdem, dass die solche Auffahrten in eine 112 Kilometer Tour gut integrieren kann ohne völlig fertig zu sein. Was solche Steigungsstrecken anbelangt bin ich wohl in der Form meines Lebens. Momentan würde ich mir die Kaunertaler Gletscherstraße oder das Stilfser Joch auch zutrauen.