Mit der heutigen 204 km Radtour nach Wattens habe ich die 5000 Radkilometermarke in 2024 erreicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich es jemals schon am 16. Juni erreicht hatte. Und dazu kommt, dass die Witterung in 2024 ein unsteter Geselle ist, also ich nicht immer so fahren kann wie ich will.
Die 204 Kilometer Tour heute erinnert hieran:
Von der Durchschnittsgeschwindigkeit mit 29,9 km/h sehr ähnlich. Einiges zur Tour:
Ich bin um 10 Uhr gestartet, da war es noch stark bewölkt, nur 17 Grad war und die Straßen waren nur teilw. abgetrocknet. Die Straßen Richtung Kufstein wurden tendenziell eher nasser, aber einmal gestartet gab es kein zurück. Eigentlich fahre ich ungern auf durchgehend nassen Straßen, aber auch dadurch bedingt war erst nicht viel los.
Kufstein erreichte ich nach 1:11 h und ich fuhr auf der Landstraße mit Rückenwind weiter über Langkampfen nach örgl. Den ersten von vier Verpflegungsstops machte ich beim Bauhof Langkampfen nach 1.28 h (ein Müsliriegel). Es lief prächtig und ich blieb ab Kramsach auf der B171 letztlich bis Wattens. Die Aeroposition war nicht optimal und irgendwas drückte ein wenig im urologischen Bereich, was letztlich auch das einzige kleine Problem des Tages war (beim Pipi machen in Wattens zwickte es …). Daher habe ich in Wattens wo ich nach 95,2 km und 3:02 h (Schnitt 31,5) ankam die Sattelnase abgesenkt und ein Gel verdrückt.
Retour bin ich dann etwas aufrechter auf dem Inntalradweg bis Rothholz gefahren, allerdings in stetem Gegenwind. Dort bin ich dann wieder auf die B171 gewechselt.
Zwischen Radfeld und Breitenbach gab es dann den dritten Stop, wieder mit einem Gel (4:15 h). Ab Angath fuhr ich wieder die Landstraße nach Kufstein, da am Radweg aufgrund des mittlerweile schönen Wetters zu viele Sonntagsradler unterwegs sein würden.
Die letzte Pause gab es kurz hinter Kufstein nach 5:18 h mit dem letzten Gel als Verpflegung.
Immer nach der Nahrungsaufnahme gab es einen gewissen Pusch, wobei sicherlich ein Gel/Riegel pro Fahrstunde für das Projekt 300 anzustreben ist. Energetische Probleme hatte ich genauso wenig wie konditionelle. Ich konnte bis zum Schluss konstant durchziehen. Auch der Hintern macht überhaupt keine Probleme mehr.
Getrunken habe ich 2 x 0,7 l Isoplöree und 1 x 0,5 Liter Isogetränk, also 1,9 Liter, klingt nicht so arg viel für 6:49 h Fahrtzeit, aber hat gereicht.
Gefahren bin ich mit der Nicewin Radunterhose und der Endura Pro SL Bibshort und oben mit einem Funktionstshirt und einem langärmeligen Radtrikot. Hinwärts noch mit Windweste darüber.
Auch die Scott Road Comp Boa Radschuhe haben bestens gepasst und ich musste überhaupt nichts verstellen und es hat auch nichts gedrückt: perfekt.
Viel besser als heute kann es gar nicht laufen. Natürlich außer der Tatsache, dass ich meine Radschuhe und das Rad putzen muss.