Zahlensalat gefällig?
Die erste Zahl ist der Klassiker, den mit der zweiten Zahl habe ich die erste Zahl erreicht. Gemeint sind die Radkilometer in 2023. Also 5000 sind seit gestern geschafft, durch den Unfall bedingt natürlich sehr spät im Jahr.
Die 202 stellt die Anzahl Radkilometer dar, ich ich gestern gefahren bin.
Einmal RO im Inntal entlang bis Weer und wieder zurück. Weer ist kurz vor Wattens.
Gefahren bin ich mit dem Helminator, Endura Pro SL Bibshort, kurzes Karlsfeld Radtrikot mit Unterziehfunktionsshirt und den Scott Radschuhen mit der gebrochenen Sohle am rechten Schuh.
Ich hatte mir Radschuhe bei Amazon von der unbekannten Firma VANAV neu geholt. Eine Testfahrt am Donnerstag hatte ergeben, dass der Schuh links an der Stelle der Schraube am Fuss drückt, daher habe ich für die lange Ausfahrt darauf verzichtet, hier ein Risiko einzugehen. Die gebrochene Sohle scheint ohnehin ganz gut stabil zu sein, nur gelegentlich rutscht beim ausklicken die Bruchstelle auseinander und dann muss ich kurz den Schuh ausziehen, die Sohle leicht aufbiegen und wieder passgerecht zusammenfügen. Kling schlimmer als es ist.
Nun ich bin hinwärts im Gegenwind auf der Brannenburg Seite nach Kufstein gefahren. Sehr moderat schnell und bewusst habe ich jede Kraftspitze versucht zu vermeiden. Nach Kufstein dann Landstraße bis Wörgl und ab Kramsach dann auf der B171 bis Schwaz. Danach wieder auf den Inntalradweg gewechselt und bis Weer gefahren (3:25 h und 92 km). Das war solide und die Temperatur von ca. 25 Grad war eine gute Bedingung um nicht zu arg schwitzen zu müssen.
Retour ging es dann ab Kirchblichl den Radweg bis Kufstein und von dort den klassischen Weg über Nußdorf. Gegenwind kam ab dem Zillertal auf und begleitete mich bis Nußdorf. Da ich noch ein paar Kilometer brauchte habe ich noch eine Schleife über Pinswang und Rohrdorf eingebaut. Ab 175 km tat rechts die Fußsohle weh, Sitzen war brauchbar, montiert war der ISM Sattel (perfekt ist trotzdem anders). Einiges bin ich in Aeroposition gefahren, aber auch viel Oberlenker. Ansonsten war soweit alles ok.
Gegessen habe ich einen Müsliriegel und 3 Gels, getrunken habe ich 2 x 0,7 Liter und 1 x 0,5 Liter, summarisch also 1,9 Liter. Gehalten habe ich für die Pausen immer nur kurz, weshalb ich insgesamt ca. 8 h unterwegs war.
Fakten: 202,4 km in 7:34 h, Schnitt 26,7 km/h
Und nein, ich war nicht fix und fertig, es wäre schon noch weiter gegangen. Konditionell ist es nicht das Limit. Was ich allerdings für das Projekt RO-BRE-RO gelernt habe, es ist wirklich von der Windrichtung schwierig, das früh in der Fahrtrichtung Innsbruck Gegenwind herrscht und Nachmittags dreht sich das ganze um. Die 100 km die mir gefehlt haben sind natürlich das schwierigste Stück, da dies der ganze Anstieg zum Brenner wäre.