Hier nochmal der Bericht vom letzten Jahr, damit ich nicht alles nochmal an Fakten wiederholen muss:
https://blog.boccuse.com/?p=16718313
Fakten 2017:
156,9 km; 5:15 h, Schnitt 29,9 km/h
Das Highlight war der Platten nach 148 Kilometer im Regen. Erst Pannenspray. Na ja, mit ca. 1 bar ging es 300 Meter weit. Also doch Schlauch wechseln. Dann versagte die erste CO2 Kartusche mit Getöse. War explosionsartig weg. Okay, beim zweiten Versuch hat es geklappt und der Druck hielt auch. Es bedarf aber einer Erwähnung, das bei dem Bauernhof nebenan jemand hinfuhr und mich fragte, ob er was beitragen könnte. Also es gibt sie noch die hilfsbereiten Menschen. Ordentlich wie ich nunmal bin, habe ich natürlich den versifften Schlauch nicht einfach dort verschimmeln lassen, sondern habe ihn schön in einer Hand zusammengeknüllt ins Ziel zum Auto gefahren.
Ansonsten:
Start in einer Gruppe um 7 Uhr. Bewölkt, 18 Grad und Armlinge. Bis zur ersten Verpflegung in der Gruppe geblieben. Dann gut gestärkt und nicht den Fehler vom letzten Jahr wiederholt. Dann alleine weiter und ca. 30 Minuten alleine gefahren. Dann in einer 5er Gruppe. Das lief ganz gut. Bei einem Stop an einer Bahnschranke fuhr dann das Team Sauer auf. Dann gemeinsam zur zweiten Verpflegung. Wieder reichlich konsumiert, inkl. einer alkoholfreien Halben. Es fing dann das Regnen an und hörte bis zum Schluss eigentlich nicht mehr richtig auf. Jedenfalls waren die Straßen patschnaß.
Gefühlsmäßig hatte ich nicht die optimalen Beine, aber die Gruppen holte ich nach der Verpflegung alle wieder ein und überholte dann auch. Fast wäre es super durchgelaufen…doch dann kam der Platten.
Streckenmäßig sehr fein zu fahren, gelegentlich etwas winkelig, dafür meist aber mit wenig Verkehr.