Gestern habe ich im Rahmen einer kleinen Ausfahrt hier in Frankenn die 4000 Radkilometermarke geknackt. Es hat reichliche Wochen, bedigt durch meinen Mittelfussbruch am 10. Juni gedauert bis es nun geklappt hat.
Eigentlich war ich kilometermäßig bis zum Unfall gut in Fahrt, denn ca. 3500 Kilometer hatte ich damals bereits absolviert. Gerade nach der guten Rehawoche sind in den letzten beiden Wochen eher wenig Kilometer zusammengekommen. Dazu kam dann letzten Sonntag noch der Bienenstich, der mich 4 Tage beschäftigt hat.
Gestern fand meine Nachuntersuchung im Klinikum Bamberg statt. Alles bestens, Heilungsverlauf lt. Röntgenbild völlig normal.
Weitere Belastung bzw. auch Belastungssteigerung lt. Dr. Saal auch möglich, wiederum immer schmerzadaptiert.
Also bin ich Mittags nach dem Regen mit dem Helminator und dem neuen ISM Sattel losgebrettert, Richtung BA erstmals in bester Laune mit bis zu 40 km/h. Leider wurde ich Fahrt nach Seußling jäh unterbrochen, als mich eine weitere Bienenattacke stoppte. Die wenigen Sekunden des ganzen Vorgangs endeten wie letzten Sonntag, es ist faktisch nicht möglich zu stoppen, den Helm abzunehmen und den Stich zu verhindern. Ich fand dieses Mal kein Insekt mehr, also könnnte es theoretisch auch eine Wespe gewesen sein.
Ich war stocksauer, wenn mediale Begleitmotorräder den Vorgang mitgefilmt hätten, ich war so geladen dass ich den xxx Aerohelm mühelos bis Würzburg geschleuert hätte, nur um meine Klickzahl in ungeahnte Höhen zu treiben.d
Dieses Mal war ich bzgl. Behandlung effektiver. Sofort nach Rückkehr wendete ich eine Zwiebelmassage an, danach eine Kühlung. Und on top orderte ich bei meiner Dealerin des Vertrauens eine satte Dosis Dexamethason. Dazu gab es noch eine Dosis Anti-Histaminikum: Cetirixin.
Stand heute Samstag morgen ist es alles ok. Kann aber auch daran liegen, dass der Stich dieses Mal frontal eingetreten ist und nicht seitlich an der Schläfe.