3:50@133

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Heute war hämmern angesagt.

Gestern Abend habe ich auf Triathlon-Szene TV eine längeres Live Interview mit Sebastian Kienle gesehen.

Er hat sehr interessante Einblicke in seine Psyche während bestimmter Wettkämpfe gegeben. Sinngemäß auch, dass man selbst daran glauben muss wenn man gewinnen will. Der Kopf ist ein ganz wesentliches Organ im Wettkampf.

Bislang hatte ich in der Saison nicht so den ganz großen Push. Obwohl ich sogar ein wenig mehr Kilometer gefressen habe als 2015. Aber die High-Speed Trainingsrunden waren noch nicht darunter.

Heute war es anders. Wahrscheinlich lag es auch nur daran, dass ich meine Erfolgsradhose, die 4-fach-Challenge-Roth erprobte anhatte. Die hat war fast keinen Stoff mehr, aber das scheint sich positiv auf die Leistung auszuwirken.

Hinwärts eher Gegenwind, dennoch die erste Hälfte 5 Minuten schneller als letzten Samstag. Danach dann Sahnehäubchen. Es ist einfach unglaublich befreiend so mit 35-40 km/h dahinzurollen. Das verführt dann gelegentlich das Gaspedal ein wenig zu stark durchzudrücken, wobei ich sagen muss, ich hätte insgesamt schneller gekonnt. Aber die Strecke ist lang und noch fühle ich mich nicht in der Lage so eine Distanz am Anschlag durchzufahren, so wie damals bei der legendären 3:36@133 Fahrt. Heute 3 Stopp Strategie mit erstmals Gel als Zusatzpower.

Dennoch hat es heute unglaublich Spass gemacht. Schade nur, dass es Sonntag für die RTF in Lupburg schlechtes Wetter geben wird. Und zwar nicht nur gemeldete Schauer sondern Regen. Das ist es mir dann doch nicht wert Startgeld und An- und Abreise zu zahlen und rumzujuckeln.

Eine neue Chance wäre beim Freyunger Radmarathon am 10. Juli.