300 km

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RoBreRo ist tot es leben die 300. So oder so ähnlich.

RoBreRo um sein Herzstück, die Strecke Innsbruck Brenner und retour beraubt macht nicht so wirklich Sinn. Die verkürzte Strecke bis Patsch ginge immer noch, aber das ist eben nicht das was das Projekt RoBreRo mal war.

Zweimal bin ich bisher in meinem Leben 300er gefahren. Am 05. August 2000 mit insgesamt 333 Kilometern (Projekt 3X3; http://www.berge.boccuse.com/html/hardcore.html) zum bisher letzten Mal.

Das erste Mal war es am 03. August 1990 mit damals 302 Kilometern.

Bin ich 24 Jahre nach dem letzten Mal noch dazu in der Lage? Wenn ich es mir nicht zutrauen würde hätte ich letztes Jahre nicht das Projekt RoBreRo gestartet. Und die beiden ca. 200er letztes Jahr trotz Mittelfußbruch im Juni zeigten doch deutlich, dass mein Potential unverändert hoch ist. Was definitiv anders ist als damals ist der Erfahrungsschatz von all den Jahren Ausdauersport, bzw. konkret dem Radfahren.

1990 bin ich insgesamt ca. 4500 Kilometer Rad gefahren. Nichts was wirklich beeindruckend viele Kilometer sind und im Jahr 2000 waren es insgesamt sogar nur 3000 Radkilometer insgesamt. Fast schon lächerlich wenig.

Seit den Triathlon Jahren ab 2008 bin ich kein Jahr mehr unter 6000 Radkilometern gefahren. Maximal waren es knapp über 9000. Die Lebenskilometer sind in meinem Alter enorm wichtig.

Welche Ideen gibt es also die 300 km zu absolvieren. Prinzipiell mehrere. Eine wäre von hier bis zum Eingang ins Zillertal zu fahren, das sind ca. 75 km und dann mit hin und zurück das ganze 2 x zu fahren. Als reines erfüllungsgedankliche Spiel sicherlich ok, aber so der Kick fehlt schon.

Ab Hausen wären evtl. drei Schleifen möglich: die erste mit ca. 150 km, dann eine zweite mit 100 km und dann die finale Runde mit 50 km. Vorteil hierbei wäre auf jeden Fall die Rückkehr mehrmals an einen einzigen Ort, was die Logistik ungemein erleichtert. Dort könnte dann sowohl die Versorgung aufgefrischt werden als auch alle anderen Eventualitäten aufgegriffen werden (Motivation durch Cheerleader etc.).

Oder eine 2 Schleifen Variante. Schleife eins wäre z.B. nach BA und von dort über den Main Radweg bis Schweinfurt, runter bis Volkach und von dort über Ebrach wieder nach Hirschaid und retour nach Hausen. Dürften ca. 200 km sein. Schleife 2 wäre dann z.B. der Klassiker BA und über Frensdorf nach Burgebrach und retour über Höchstadt.

Bei den beiden 300er Touren bin ich jeweils einen 23er Schnitt gefahren. Recht konservativ. Letztes Jahr bei den 200er Touren waren es Schnitte von 27 bzw. 30 km/h. Also deutlich flotter. 23er Schnitt sind ca. 13 Stunden Fahrtzeit, 25er Schnitt 12 Stunden und 30er Schnitt 10 Stunden. Wobei der 30er Schnitt unrealistisch ist, da müssten schon idealisierte Bedingungen herrschen oder es müsste eine Gruppenfahrt mit Windschatten sein.

Prinzipiell sehr schön wäre eine einzige große Schleife mit einer interessanten Routenführung. Also so etwas:

https://www.komoot.com/de-de/tour/1259860927/zoom?share_token=aDI2ybW5i2JzhJ2eUotHTn9j6wefC79SNAhTH4akhNkwUcb02G

Entschieden ist somit noch lange nichts und derzeit geht es erstmal darum die Grundlagen zu legen. Also Kilometer zu machen. Dazu läuft es gar nicht mal so schlecht. Zwar finde ich nach all den vielen Jahren das Training auf der Rolle nicht mehr wirklich prickelig, aber um diese Jahreszeit ist es eigentlich ohne Alternative. Heute waren 15 Grad und Sonnenschein angekündigt und ich hatte vormittags mein Rennrad schon startklar für die erste Tour des Jahres gemacht aber dann blieb es stark bewölkt und 10 Grad warm und ich blieb beim Indoor Training.