Morgen werden es bereits 3 Wochen seitdem die OP vergangen ist.
Gestern bin ich in die heimische Hütte retourniert, nachdem ich fast 3,5 Wochen im Frankenland weilte.
Das gehen ohne Krüken hat gut funktioniert, von Tag zu Tag besser. Anfangs war noch etwas Unsicherheit dabei, aber jetzt geht es problemlos auch mit Gegenständen wie einem Einkaufsklappkorb in beiden Händen.
Es ist unverändert so, dass es nach dem Hochlagern des Beines keine Schmerzen oder einen entsprechenden Hinweis des Körpers gibt das etwas aussergewöhnliches ist. Bei Bewegung ist es schon so, dass außen am Mittelfuss ein Signal ausgesandt wird, dass hier etwas anders ist als normal bzw. am anderen Fuß.
Heute habe ich die nächste Stufe der Reha gezündet, indem ich ins Radtraining eingestiegen bin. Mit dem Trekkingrad fuhr ich 50 Minuten, langsam, geschätzt 15 Kilometer. Es ging alles problemlos, auch Stops an Ampeln oder Kreuzungen wo ich pausieren musste. Es ist nur eine Frage der gedanklichen Vorbereitung was in solchen Situationen zu tun ist, also nicht abspringen und links landen etc.. Auch kleinere Anstiege konnte ich problemlos hochkurbeln und ich hatte nicht den Eindruck das es sich zum Schluss anders anfühlte als zu Beginn der Tour. Selbstverständlich keimt sofort die Hoffnung und damit der Wunsch auf, es möge schneller als gedacht konstant aufwärts physisch und konditionell gehen.
Prinzipiell das nächste relevante Ziel ist der Urlaub in See im August. Rotpleiskopf und Furgler von See aus oder andere ambitionierte Touren von Ischgl aus habe ich schon gestrichen.
Diese Tour hier wäre aber ein wünschenswertes Ziel:
Ascherhütte (2256m) von der Bergstation der Medrigjochbahn
Das wären ca. 450 Höhenmeter und 2 Stunden Aufstieg, also in anderen Jahren für mich 1 h.