3 Bergziegen im Pitztal Teil 2

Nach dem hochaufregenden Montag mit der Postbusfahrt musste der Adrenalinspiegel unbedingt hochgehalten werden.

Die Mannschaft besprach die Situation und konnte ein für alle befriedigendes Tagesprogramm für den Dienstag ausarbeiten:

Das Gipfelteam wurde am frühen Morgen nach dem Frühstück zum Startpunkt der Tour nach Mittelberg gefahren. Von dort ging die Wegstrecke hoch zum Mittagskogel (3162 m). Eine wenig begangene Tour, die im letzten Drittel ab ca. 2500 Meter erst sehr steil im Schotter und dann auf einem Grat entlang nach oben führt. Definitiv kein Wanderweg. Der Gipfel stand dann mangels anderer Wandersleute allein zur Verfügung.

Das Seniorenteam wappnete sich wie gewohnt für den strapaziösen Tag wie gewohnt mit einem oppulenten Frühstück. Dann wurde ebenfalls das Rucksäcklein geschnürt und eine kurze Fahrt von ca. 4 Kilometern brachte die Teilnehmer an den Parkplatz der Pitzexpressbahn (Gletscherexpress).

http://www.seilbahngeschichte.de/pitzexpress.htm

http://www.gletscherpark.com/de/gletscherpark/pitztaler-gletscher

Auf einer Höhe von 2840 Metern vereinigten sich dann die Teilnehmer wieder, da das Gipfelteam vom Mittagskogel nur noch 300 Höhenmeter zur Bergstation des Gletscherexpresses absteigen musste.

Das Seniorenteam ließ aber immer noch nicht locker was weitere Adrenalinschübe anbelangte :roll:. So wurde der jüngste Teilnehmer in die Pitz-Panoramabahn gelotst. Diese ist die höchste Seilbahn Österreichs und katapultierte das Seniorenteam (samt Bubi) auf sagenhafte 3440 Meter 88|. Damit wurde nichts weniger als ein persönlicher Höhenweltrekord der Ü60 Teilnehmer aufgestellt :!:. Sagenhaft, wie sich beide dort oben gegen die fast ohne jegliche Sauerstoffmoleküle ausgestattete Atemluft noch so sicher bewegen konnten :).

Allerdings wurde beim Ausstieg aus der Kabine von zwei Teilnehmern übereinstimmt ein feuchtes Gefühl am Gesäßbereich festgestellt. Erst wurde geunkt, dies sei der gesammtelte Angstschweiß der während der luftigen Auffahrt ausgetreten sei und sich sammelte :)). Dann jedoch konnte Entwarnung erteilt werden, denn die Sitzflächen in der Kabine scheinen schon, von wem oder was auch immer, beim Zustieg feuchtigkeitsgetränkt gewesen zu sein. Freude in der Kabine bereitete auch ein überdimensionierter Hund, der mit seinen widerlichen Ausdünstungen selbst die reichlich vorhandene frische Bergesluft verpestete.

100_5836100_5831100_5833

100_5857

100_5864

Der Mittwoch war dann der Tag der Rückreise. Um dem Tag jedoch noch ein Schmankerl zu verpassen wurde praktisch am Rückweg in Jerzens (noch im Pitztal) ein Stop beim Hochzeiger eingelegt.

Auch dort wurde wiederum eine Kabinenbahn in Anspruch genommen, die alle drei Teilnehmer bis hinauf auf 2000 Meter brachte.

http://www.hochzeiger.com/

Der Bergsteiger nahm dann eine Speedbesteigung des Hochzeigers (2560 Meter) vor, indem der die angegebene Besteigungszeit von 2.30h auf sagenhafte 45 Minuten schrumpfte.

100_5906100_5912100_5917

100_5923

Abgeschlossen wurde die Heimfahrt dann mit dem obligatorischen Hofer Einkauf in Imst.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Bild isscht coooooooool gell!!! Ja, wir kleben auch die Bergtapeten im frisch renovierten Wohnzimmer im Hintergrund auf und fertig ist die erholsame Bergatmosphäre. Nie sind die Oldies relaxter abgelichtet worden!!

Schreibe einen Kommentar