2 Tage 2 Radtouren 2erlei

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Gestern bin ich 145 km und heute 86 km geradelt. Während ich gestern nach Kramsach knapp 5 h unterwegs war waren es heute mit 2:44 h deutlich weniger.

Gestern waren die Beine müde und gefühlt bin ich fast immer gegen mehr oder weniger strammen Gegenwind geradelt. Früh gleich um 9 h war es der Erler Wind der den Schnitt Richtung Kufstein erheblich drückte. Dieses Phänomen machte mir auch bereits zu schaffen, als ich die beiden Radtouren nach Innsbruck in den vergangenen Jahren machte. Das demotiviert enorm, wenn quasi vom ersten Pedaltritt konsequent Gegenwind herrscht. Und das ärgerliche daran ist, nachmittags ist es genau umgekehrt, aber für eine Tour nach Innsbruck ist es eben keine Option erst nachmittags zu starten. Den positiven Effekt nehme ich gelegentlich Abends bei Touren nach Kufstein mit, wo ich hinwärts Rückenwind habe und der Wind dann heimwärts zwar Gegenwind ist, aber gelegentlich einschläft.

Letztes Jahr bin ich die Tour nach Kramsach an Pfingsten gefahren und viel besser durchgekommen. Interessant war, heute wollte ich eigentlich gar nicht fahren, bin aber weil das Wetter gut war quasi gezwungen gewesen dies auszunutzen. Gestern Nachmittag war ich eigentlich relativ müde nach der Tour sodass ich heute eigentlich nur ein Pflichtprogramm runterreissen wollte. Es ging dann allerdings recht gut von Beginn an. Und genau umgekehrt: heute hatte ich das Gefühl, ich habe meist Rückenwind, egal wie ich am Rundkurs unterwegs bin.

Auch ist das Sitzen am Sattel dieses Jahr noch immer suboptimal. Ich fahre viel die Endura Hose, aber so ganz perfekt ist es nicht. Die Bioracer Hose hatte ich heute an, obwohl die Erfahrungen von letztem Jahr nach Innsbruck dagegen sprachen. Es macht aber einen enormen Unterschied wie die Sitzposition ist und auf welchem Rad welche Hose gefahren wird. Heute ginge recht gut. Natürlich sind die Stellen die einmal beansprucht worden sind nicht so einfach in Luft aufzulösen. Und tagelange Pause zum auskurieren der Wehwehchen ist nicht.

Es ist sowieso manchmal einfach so, dass es nicht ganz zu erklären ist wieso es machmal auf Trainingsfahrten wie geschmiert läuft und dann ein anderes Mal trotz bester Vorbedingungen einfach nicht wirklich.

Was jetzt eigentlich mit der Absage der Wendelsteinrundfahrt klar ist, es wird für mich keine RTF dieses Jahr geben. Eigentlich wäre dieses Jahr somit bestens für ein Wanderjahr geeignet, zumal es einfach so ist, dass ich nach einer mäßigen Tour wie neulich auf den Großen Traithen drei Tage lang nicht vernünftig Radtraining machen kann, weil muskulär die Wanderung erstmal verarbeitet werden muss. Ich hatte das schon öfters ausgeführt, Herz-Kreislaufsystem ist nicht der Key-Limiter, da bin ich in dieser Saisonphase top, aber die muskuläre Belastung beim Radfahren ist ganz anders als beim Bergwandern.

Ich bin mal gespannnt was das Jahr Urlaubstechnisch noch so bringt: Berge, Meer, Europäische Strände, Ägypten oder VAE?

Ich habe mal spasseshalber bei Holidaycheck 2 Wochen im September für Griechenland direkte Strandlage gesucht. Puhhh: Halbpension meist für 2-4 Tausend Schlapper. Heftig.