151 – 466

Die erste Ziffernkombination sind die Radkilometer meiner heutigen Tour nach Bruck am Ziller, die zweite die Anzahl der Wochenkilometer. Nicht schlecht für einen alten Mann.

Gestern hatte ich den Helminator noch umgebaut, Sattel ist nun wieder der langjährig bewährte Fizik Arione Tri. Dazu bin ich heute die nur leicht gepolsterte Endura Drag2zero Triathlonhose gefahren. Keine Ahnung ob es ohne „Vorschädigung“ viel besser gewesen wäre, es wechselten sich für gut gefundene Sitzpositionen ab mit solchen wo es ruckelte. Heimwärts ruckelte es mehr in der Aeroposition als am Oberlenker.

Hinwärts im Inntal massig Rückenwind, was mich sehr locker in 2:22h und 72,5 km nach Bruck am Ziller brachte. Dort gab es bereits um die Mittagszeit dunkle Wolken und den Plan 180 km zu fahren den ich vor Tagen gefasst hatte war schnell keiner mehr.

Hatte ich schon im Tagebuch vermerkt, dass die Tiroler PS-Trottel fast alles in den Schatten stellen was die deutschen Lenker nicht schon ohnehin gefährlich am Straßenverkehr als schwächstes Glied auf zwei Rädern machen? Es gibt Richtung Zillertal viele Kilometer die sich gut am Innradweg rollen lassen, fast ganz ohne Gefährdungspotential, das sind die schönen Streckenabschnitte. Dazu natürlich die Berglandschaft entlang des Weges.

RoBreRo ist nun eigentlich die Kombination aus der heutigen Tour und der vom Samstag vor 2 Wochen, als ich in Rotholz gestartet bin und nach Patsch und zurück gefahren bin. 92 + 151 = 243

Konditionell bin ich heute sehr konservativ gefahren und ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dieser 29er Schnitt wäre stark fordernd. Da wäre physisch eine ganze Zacke mehr gegangen.

Die 466 Wochenkilometer sind beachtlich und ich müsste lange zurückblättern, wann ich jemals solch ein Pensum absolviert habe.

Jetzt wo der Juni da ist geht es Schlag auf Schlag mit den Terminen, Wochenenden und dem Sommer.