Zum allerersten Mal benenne ich einen Beitrag mit dieser Ziffernfolge. Der Grund ist recht einfach: zum alleresten und wahrscheinlich auch gleichzeitig allerletzten Mal in meinem Leben bin ich 10000 Trainingskilometer auf dem Rad in einem Kalenderjahr gefahren.
2012 war das bisherige Rekordjahr mit 9144 km. Dieses Jahr habe ich noch eine Schippe draufgelegt. Die letzten 1000 Kilometer sind vom 25. September bis zum heutigen 06. November erradelt worden. Heute auf der Rolle, wie jahreszeitlich nicht anders zu erwarten.
Der Oktober war zwar insgesamt überdurchschnittlich warm, aber insbesondere Abends nach der Arbeit ist die Zeitspanne bis zur Dunkelheit doch begrenzt. So waren es im Oktober insgesamt 871 Kilometer, davon 327 auf der Rolle.
Prinzipiell kann ich mich für das Rollentraining nicht so motivieren wie für Fahrten draußen. Wobei draußen die Fahrten wiederum die Einschränkung haben, dass mir Temperaturen unter 15 Grad nur bedingt Spass machen. Unter 10 Grad fahre ich ohnehin nicht draußen Rennrad und ein wenig darüber geht zwar, aber ich fühle mich so dick eingepackt zwar ggf. warm genug, aber mir fehlt die Leichtigkeit und Motivation der höheren Temperaturen.
Es war insgesamt nicht allzu schwer die 10000 Kilometermarke zu erreichen. Letztlich sind dazu im Durchschnitt 10 Monate mit je 1000 Kilometern nötig gewesen.
Was ich zur Saison 2024 schon aussagen kann, trotz der deutlich höheren Kilometerleistung im Vergleich zum vergangenen Jahr bin ich auf keinem anderen Level was die Leistung anbelangt gefahren. Oder anders ausgedrückt: der Bumms in den Beinen war auch kein anderer. Eigentlich erstaunlich, zumal 2023 mit dem Mittelfußbruch ein richtiger Knick mitten in der Saison vorlag. Was ich auch sagen kann, die ganz harten Einheiten sind nicht mehr so mein Ding. Die Ausdauerleistung an sich ist wirklich gut, das haben das Projekt 300 und die ganze stattliche Anzahl an Fahrten rund um 200 km gezeigt. Aber die Durchschnittsgeschwindigkeit pro Einheit ist einfach nicht mehr das was sie mal vor Jahren war. Das liegt im Vergleich zu den Niederbayern Zeiten sicher auch an den Bedingungen dort die nahezu perfekt waren, aber eben auch am Lebensalter an sich.
Auch dafür dass zu Beginn der Saison der Hintern so so manches mal gezwickt hat (Sattelprobleme), ist die Leistung doch wirklich gut.